Zeiss erhöht regionales Engagement - Ertragsabhängiger Förderfonds unterstützt Projekte in Jena

Der Zeiss-Vorstandsvorsitzende Dr. Michael Kaschke (li.) und Dr. Albrecht Schröter mit dem Buch zur Zeiss-Wiedervereinigung. Jenas OB freut sich, das mit den Fonds-Mitteln unbürokratisch Ideen verwirklicht werden können. Foto: Hausdörfer
JENA. 20 Jahre Wiedervereinigung der Zeiss-Betriebe in Ost und West ist für den Konzern Anlass, sein regionales Engagement an den Standorten Jena, Oberkochen und Aalen auf eine neue Stufe zu stellen. Durch einen Carl Zeiss Förderfonds sollen künftig Projekte und Entwicklungen direkt vor Ort gefördert werden, besonders in den Bereichen Gesellschaft und Soziales, Breitensport, Jugend und Kultur.

„Als Stiftungsunternehmen steht Carl Zeiss seit über 100 Jahren in besonderer gesellschaftlicher Verantwortung. Ziel des neuen Konzeptes des Carl Zeiss Förderfonds ist die gezielte und nachhaltige Förderung der Standortattraktivität“, erklärt Dr. Michael Kaschke, der Vorstandsvorsitzende von Carl Zeiss.

Für das kommende Geschäftsjahr 2011/12 wird insgesamt mehr als eine halbe Million Euro für die Regionen Oberkochen und Aalen sowie Jena bereitgestellt. Die Höhe der finanziellen Förderung wird jährlich unter Berücksichtigung der Ertragslage des Konzerns festgelegt und richtet sich auch nach der Anzahl der am Standort Beschäftigten. Es ist geplant, später auch weitere Standorte einzubeziehen.

Konkret bedeutet das, dass sich in den drei genannten Standorten die dort ansässigen weiterführenden städtischen Schulen über jeweils 1000 Euro zur freien Verfügung freuen können. Speziell in Jena wird mit Hilfe des Fonds am 13. November ein „Kinder- und Familienkonzert“ im Volkshaus mit Prokofjews „Peter und der Wolf“ veranstaltet. Zugleich wird dem von der Philharmonischen Gesellschaft Jena frisch gestarteten Netzwerk „Musik macht schlau“ eine Spende zugute kommen, wodurch das außerunterrichtliche musikalische Angebot in der Region bereichert wird.

Weitere Mittel werden für den Erhalt des Ernst-Abbe-Denkmals am Carl-Zeiss-Platz zur Verfügung gestellt. In enger Abstimmung mit JenaKultur werden hier Maßnahmen zum leider notwendig gewordenen Schutz dieser Kulturstätte von internationaler Bedeutung vor Beschädigungen finanziert.

Dem Prozess des Zusammenführens der Zeiss-Teile mit sehr unterschiedlichen Entwicklungsgeschichten widmet sich auch das vom Zeiss-Archiv herausgegebene und jetzt im Fachhandel erhältliche Buch „…was zusammen gehört. 20 Jahre Wiedervereinigung bei Carl Zeiss“. In fünf Kapiteln zeichnet der mit zahlreichen Abbildungen illustrierte Band den Weg, den die Carl Zeiss AG mehr als 40 Jahre nach der Wende gehen musste, um 1991 wieder zu einem Unternehmen erfolgreich zusammen zu wachsen.
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