Der Zwiebel auf die Zelle gerückt

Biologieunterricht einmal anders: Sebastian Meurer war als einer von 350 Jenaer Schülern beim Kindertag der Mikroskopie zu Gast. Mit dem Mikroskop kennt er sich jetzt aus.
Eigentlich bin ich mehr der Sporttyp", sagt Sebastian. Aber Mikroskopieren mit so einem tollen modernen Mikroskop - das sei schon etwas ganz Besonderes. Da macht der Biologieunterricht gleich doppelt Spaß.

Wie seine Klassenkammeraden aus der 7 b der Lobdeburgschule und 350 Sechstund Siebenklässler aus vier weiteren Jenaer Schulen hatte der aufgeweckte 13-Jährige vorige Woche die einmalige Möglichkeit, genau dort in die spannende Welt kleinster Zellstrukturen einzutauchen, wo man sich mit der Materie hundert- und tausendfacher Vergrößerung mittels hochpräziser Optik bestens auskennt: bei der Jenaer Carl Zeiss Micro Imaging GmbH.

Zum mittlerweile 6. „Kindertag der Mikroskopie", der mit vier Tagen fast zu einer vollen Miskropiewoche geriet, lernten die Mädchen und Jungen unter fachgerechter Anleitung der beiden Mikroskopieexperten Dr. Michael Zölffel und Dr. Rolf Käthner den Umgang mit Zeiss-Stereo- und Labormikroskopen kennen und untersuchten, was etwa ein Zwiebelhäutchen oder die Lunge im Innersten zusammenhält.

Bereits 2005 hatte das Unternehmen erstmals seine Türen für solcherart ungewöhnliche Schulstunde geöffnet und damit eine, im wahrsten Sinne des Wortes, „ausgezeichnete Idee" ins Leben gerufen. Denn während den Schülerinnen und Schülern der Kindertag der Mikroskopie auch in diesem Jahr zu jeder Menge faszinierender Durch- und Einblicke in den Mikrokosmos verhalf, trug er der Firma Carl Zeiss am vergangenen Donnerstag einen Preis als „Ausgewählter Ort" im bundesweiten Innovationswettbewerb „365 Orte im Land der Ideen" 2010 ein.

„Die bereits zur Tradition gewordene Veranstaltung ist ein Beispiel für unser Engagement zur Förderung des naturwissenschaftlichen Nachwuchses, die nicht früh genug beginnen kann", kommentierte Marketingdirektor Dr. Jochen Tham die Auszeichnung und gab damit seiner Hoffnung Ausdruck, dass aus möglichst vielen der jungen und aufgeweckten Besucher entdeckungsfreudige Forschertypen werden.
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