Fernab der Geisteswissenschaften

Prof. Thomas Heiderich, zuständig für den Fachbereich Maschinenbau
Jena: FH | Jedes Jahr beginnen viele junge Menschen ihr Studium an den Hochschulen in Jena. Offene Fragen zum Studium kommen bei der Masse an Informationen und Eindrücken zur neuen Lebenssituation dabei oft zu kurz. Am 23. März gewährte die Fachhochschule einen Blick hinter die Kulissen, Professoren und Studierende hielten spannende Experimente für die Gäste bereit und standen für alle Fragen rund ums Studium zur Verfügung. Doch was macht den Studienstandort Jena so interessant, wie läuft das Studium wirklich und wer studiert eigentlich was? Nachgefragt bei denen, die täglich vor Ort sind.

Herr Heiderich, Sie sind Professor im Fachbereich Maschinenbau. Was für konkrete Gründe gibt es eigentlich, sich an der Fachhochschule Jena einzuschreiben?

„Jena bietet eine interdisziplinär ausgerichtete und sehr praxisnahe Ausbildung auf hohem Niveau. Die Studenten haben eine große Auswahl an Studienfächern, Theorie und Praxis wechseln sich dabei ab. Je nach Interesse kann man dann auch innerhalb des Fachbereichs mit an den Lehrstühlen arbeiten und selber über sein Studium hinaus aktiv werden. Dabei werden natürlich auch mal Fehler gemacht, aber nur so lernt man, wie es richtig funktioniert. Besonders gut gefällt mir die Möglichkeit der berufsbegleitenden Studiengänge. Nach dem Grundstudium lassen sich Beruf und weitere Hochschullehre miteinander verbinden, das ist auch im Interesse vieler Unternehmen. Zusammengefasst: Jena spricht für sich selbst.“

Carsten, 32, Betriebswirtschaftslehre
„Ich bin hier aufgewachsen und die Fachhochschule kam für mich aus gleich mehreren Gründen in Frage. Einerseits vermitteln mir die Inhalte der Betriebswirtschaftslehre notwendige Grundlagen einer möglichen Selbstständigkeit. Andererseits besteht hier für mich die Option sich praktisches Wissen anzueignen und darüber hinaus auch Angebote außerhalb meines Studiengangs wahrzunehmen. So arbeite ich nebenbei in der Technik beim Campusradio und als studentischer Vertreter im Senat. Nach mittlerweile 10 Semestern habe ich viele Erfahrungen sammeln können und bin sehr zufrieden.“

Stefanie, 26, Augenoptik
„In meinem Studiengang ist eine vorherige Ausbildung zur Optikerin obligatorisch. Auf dieser Grundlage vereint sich dann alltagsrelevantes Wissen mit den technischen Voraussetzungen meines Berufs. Momentan befinde ich mich nach einem Praxissemester inmitten meiner Bachelor-Arbeit. Jena gefällt mir als Studienstandort sehr gut, nicht zuletzt auch auf Grund der Möglichkeiten über mein Studium hinaus.“

Thomas, 24, Medizintechnik
„Viele würden sagen, ‚das ist ein Job mit Zukunft‘, mir ging es bei meiner Wahl um das geeignete Studienfach jedoch vor allem um ein technisches Studium, fernab der Geisteswissenschaften. Während meiner Zivildienstzeit im Krankenhaus in Halle (Saale) bin ich mir außerdem um die Notwendigkeit innovativer Geräte zur Lebenserhaltung bewusst geworden. Mein Studiengang vereint diese beiden Dimensionen und bietet mir die Möglichkeit praktisch zu arbeiten.“
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