Plattenbau in Lobeda beherbergt drei Schule - Besichtigung zum Tag der Architektouren

Wann? 27.06.2015 bis 28.06.2015

Wo? Karl-Marx-Allee 7, Jena DE
Der sanierte Schulkomplex mit angebauter Aula (rechts) von der Karl-Marx-Allee gesehen. (Foto: Michael Miltzow)
Jena: Karl-Marx-Allee 7 |

Zum Tag der Architektouren laden am 27. und 28. Juni Architekten und Innen­architekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner gemeinsam mit Bauherren ein. 73 Projekte in 32 Städten und Gemeinden öffnen Türen und Tore, neun davon in Jena. Zu besichtigen ist auch der neue Schulkomplex in der Karl-Marx-Allee 7. Der AA hat schon einmal die wichtigsten Fakten zum sanierten Plattenbau zusammengetragen.

+ Für bis zu 1000 Schüler und drei Schulen ist der Standort konzipiert. An gleicher Stelle wurde 1972 die Polytechnische Oberschule Dr.-Theodor-Neubauer eröffnet. Später waren hier die „Saaletalschule“ (Grundschule „Rodatal“) und die Regelschule „Alfred Brehm“ untergebracht.

+ Für das kommende Schuljahr liegen 806 Anmeldungen vor. 550 Kinder und Jugendliche werden das Otto-Schott-Gymnasium besuchen, 230 Schüler die Gemeinschaftsschule „Kulturanum“. 26 Jungen und Mädchen gehen ins Förderzentrum „Kastanienschule“.

+ 106 Lehrkräfte sind in der Karl-Marx-Allee 7 beschäftigt: 60 im Gymnasium, 30 in der Gemeinschaftsschule sowie 16 im Förderzentrum.

+ Die Gebäudeteile sind in drei H-Formen angeordnet. Das Gymnasium nutzt die Gebäude an der Karl-Marx-Allee und das 3. Obergeschoss. Die Gemeinschaftsschule befindet sich im zur Saale gerichteten Gebäudebereich, in dem auch die Schüler der „Kastanienschule unterrichtet werden.

+ Zur Orientierung sind im Gebäude den einzelnen Schulen Farbe zugeordnet, die sich am Schullogo orientieren. Blau steht für das Gymnasium, grün für die Gemeinschaftsschule und „Kastanienschule“. Die allgemeinen Flächen sind in Orange gehalten.

+ Die Bruttogrundfläche des Schulkomplexes umfasst 10 200 Quadratmeter, davon entfallen 2800 Quadratmeter auf den angeschlossenen Neubau. Im Rahmen der Plattenbausanierung wurde eine Aula mit Speisesaal gebaut. Die Freiflächen umfassen 9000 Quadratmeter. Die Schulhöfe sind nicht strikt voneinander getrennt. Die zur Expo 2000 sanierten Freiflächen wurden weitestgehend erhalten und um einige neue Bereiche und Spielgeräte ergänzt.

+ 11,5 Millionen Euro haben der Umbau und die Sanierung des Gebäudes gekostet. Finanziert wurden sie über Eigenmittel der Kommunalen Immobilien Jena. 28 000 Euro zahlte das Land Thüringen aus dem 1000-Dächer-Photovoltaik-Programm für die Photovoltaik-Anlage mit 320 Photovoltaikmodulen. Ausgestattet wurde die Schule durch Eigenmittel der Stadt Jena.

TERMIN

Der Schulkomplex ist am 28. Juni, von 10 bis 14 Uhr geöffnet. ,Führungen finden stündlich statt. Treffpunkt ist am Haupteingang des Otto-Schott-Gymnasiums.

ZUR SACHE

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