So schreiben Sie ein aussagekräftiges Firmenportrait

Für Ihr Unternehmen ist ein Firmenportrait unerlässlich. Mit diesem präsentieren Sie sich nämlich der Öffentlichkeit und können hierüber auch Neukunden gewinnen. Aus diesem Grund darf ein Firmenportrait weder auf Ihrer Homepage, noch in Ihren Broschüren fehlen. Doch wie schreibt man ein solches Firmenportrait eigentlich?

Es gibt unzählige Varianten

Zunächst sollten Sie sich die Mühe machen und herausfinden, für welche Plattformen Sie - on-, wie offline - ein Firmenportrait benötigen. Es ist empfehlenswert, alle Plattformen, auf denen Sie Ihr Unternehmen präsentieren, einheitlich zu gestalten. Das meint jedoch nicht, dass Sie für alle Plattformen ein und dieselbe Beschreibung nutzen. Vielmehr ist hier Ihre Kreativität und die Variation verschiedenere Möglichkeiten gemeint. Für Ihr Firmenprofil eignet sich so durchaus eine kurze und knackige Firmenvorstellung, wohingegen auf Ihrer Homepage auch eine längere Variante möglich ist. Sie können die Möglichkeiten auch kombinieren und eine kurze Version anbieten, mit dem Verweis auf die längere Variante. Auf einen Flyer oder die Broschüre gehören hingegen anders aufbereitete Varianten des Firmenportraits.

Ein Portrait der Firma - was heißt das konkret?

Unter einem Portrait im journalistischen Sinne versteht man einen Text, der eine bestimmte Person vorstellt und charakterisiert. Es soll neben inneren und äußeren Werten deutlich werden, was für ein Mensch diese Person ist und was ihn oder sie ausmacht. Hierzu zählen neben einem ausführlichen Lebenslauf auch Besonder- und Eigenheiten. Anders als eine Biografie, stellt ein Portrait nur wichtige Lebensereignisse vor, nicht aber das gesamte Leben. Ähnlich wie ein Personenportrait sollten Sie auch Ihr Unternehmen nach diesen Gesichtspunkten vorstellen. Erstellen Sie quasi einen Lebenslauf des Unternehmens und unterstreichen Sie Besonderheiten und die Punkte, in denen sich Ihr Unternehmen von anderen abhebt.

Firmenportrait: Ein ständiges Projekt

Stellen Sie sich das Personenportrait wie eine Momentaufnahme vor, ähnlich wie bei einem Portrait, welches gemalt worden ist. Im Gegensatz zu einem Personenportrait sollte Ihr Firmenportrait jedoch keine Momentaufnahme sein. Sie sollten in regelmäßigen Abständen dafür sorgen, dass Ihr Firmenportrait aktuell bleibt. Deshalb ist es wichtig, das Firmenportrait niemals als abgeschlossenes, vielmehr als fortlaufendes Projekt zu betrachten. Zeiterfassungsprogramme helfen Ihnen dabei, Struktur in ein solches Projekt zu bekommen. Wenn Sie das Firmenportrait als neues Projekt betrachten, verlieren Sie nie den Blick für Neuerungen. Das ist wichtig, damit Ihre (potentiellen) Kunden immer auf dem Laufenden bleiben und nicht mit alten Informationen gefüttert werden.

Die Vorbereitung: Was gehört ins Firmenportrait?

Es ist von großer Bedeutung, dass Sie Ihr Unternehmen genau analysieren. Tragen Sie wichtige Fakten zusammen und notieren Sie sich Meilensteine. Hierzu zählen neben dem Gründungsjahr auch wichtige Kooperationen mit anderen Firmen oder die Zusammenarbeit mit wichtigen Kunden. Schreiben Sie sich auf, welche Strategien Ihr Unternehmen verfolgt, nach welcher Philosophie Sie arbeiten und halten Sie auch Auszeichnungen oder Nominierungen fest. Bei der Vorbereitung können Sie erst einmal brainstormen und sich auch Meinungen Dritter einholen. Auf diese Art und Weise erhalten Sie verschiedene Eindrücke und möglicherweise eine zündende Idee. In einem zweiten Schritt gilt es, die gesammelten Informationen zu filtern. Welche Informationen Sie letztendlich einbringen möchten, bleibt Ihnen überlassen. Sie sollten aber keineswegs das Gründungsjahr, die Namen der Gründer und des Geschäftsführers sowie die Anzahl der Mitarbeiter vergessen. Auch die Nennung des Sitzes sowie die Standorte Ihrer Filialen ist eine notwendige Angabe im Firmenportrait.

Beim Schreiben: Darauf ist zu achten

Wenn Sie den Inhalt kennen und ihn sortiert haben, geht es ans Schreiben. Hierbei ist es wichtig, dass Sie ein individuelles Firmenportrait verfassen, welches sich deutlich von der Konkurrenz unterscheidet. Verwenden Sie möglich wenig Fachwörter und erklären Sie verständlich und möglichst bildhaft, was Ihr Unternehmen ist, welche Erfolge es bisher einheimsen konnten und welche Ziele verfolgt werden. Bei einem Firmenportrait ist es grundsätzlich gut, in der dritten Person zu schreiben. Ob Sie den lockeren oder nüchternen Ton anschlagen, bleibt Ihnen überlassen. Langweilen Sie Ihre Leser jedoch nicht. Bringen Sie klar auf den Punkt, was Sie möchten und seien Sie authentisch. Als Zeitform eignet sich die Gegenwart, da dies eine Aktualität schafft - egal, ob der Leser es heute oder erst in einigen Wochen liest. Schaffen Sie sich ein bestimmtes Muster, nach dem Sie alle Firmenportraits verfassen. Dies bringt Ihnen einen Wiedererkennungswert und möglicherweise neue, interessierte Kunden.
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