Der Sportwissenschaftler Prof. Dr. Dieter Teipel wurde 65.

  Ein eigenes Turnier als Geburtstagsgeschenk
Thüringische Landeszeitung 12. Februar 2013
Die Bildung von Auswahlteams der Professoren und Lehrkräfte der Uni, die sich an Fußballturnieren beteiligten, geht bis in die 1950er Jahre zurück. Von Hugo Weschenfelder wurde dies zu einer Institution entwickelt, bei der man gegen Auswahlteams des FC Carl Zeiss Jena spielte. Seit Ende der 1990 Jahre fanden dann regelmäßig Fußballturniere der Professorenauswahl gegen Unis in Halle und Leipzig statt aber auch gegen andere repräsentative Mannschaften, wie die Nationalmannschaft der Köche oder das Team des Ministerpräsidenten. Wichtiger Motor der Organisation dieser Turniere war Prof. Dr. Dieter Teipel vom Institut für Sportwissenschaft. Er kam 1993 als Sportpsychologe nach Jena. 1947 im Sauerland geboren, war er schon als Schüler sportlich aktiv. Er spielte bald beim FC Cobbenrode, wo er noch heute bei den alten Herren aktiv dabei ist. Nach dem Studium an der Sporthochschule in Köln promovierte und habilitierte er dort in der Sportpsychologie. Eine Vielzahl seiner Veröffentlichungen stammen aus den Bereichen des Leistungs- und Behindertensports. Als Psychologe war er auch in der Ausbildung von Fußball-Lehrern und Schiedsrichtern eingebunden. Nach einer Professur in Köln und in Japan (Uni Tsukuba) kam er nach Jena. Er ist bisher der einzige „Sport-Professor“ der sich sofort nach seinem Amtsantritt in das sportliche Leben an der Uni und im Universitätssportverein integrierte. In der Professoren-Fußballauswahl und im Förderkreis fand er seine sportliche Heimat. Als Läufer nahm Prof. Teipel erstmalig 1994 am Jenaer-Kernberglauf teil und hat seitdem 16 Mal erfolgreich das Ziel erreicht. Bei Thüringens Kultlauf, dem GutsMuths-Rennsteiglauf, ging er elf Mal an den Start. Bei den Studentinnen und Studenten des Instituts für Sportwissenschaft genießt er hohe Popularität, wie man bei seiner Abschlussvorlesung sehen konnte, wo der Hörsaal 24 im uni Hauptgebäude fast bis auf den letzten Platz gefüllt war. Als besondere Geschenke erhielt er ein persönliches Autogramm von Lukas Podolski, das Trikot eines Traditions-Rennsteigläufers h. c. und ein Fußballturnier mit vier Mannschaften. Dies waren eine „Repräsentativen-Auswahl“ des FF USV um die ehemalige Cheftrainerin Heide Vater, eine Mannschaft um Landtagsabgeordneten Gerold Wucherpfennig (Mitglied im Arbeitskreis Sportpolitik beim Deutschen Fußball-Bund), eine Auswahl des Instituts für Sportwissenschaft um Dr. Christian Wick und die Professoren-Auswahl der Uni Jena, wo er selber mitspielte. Außer dem Vorsitzender der Stiftung Jenaer Universitätssport und ehemaligen USV-Vorsitzenden, Prof. Dr. Andreas Freytag, waren mit den Professoren Volker Gast und Rolf Steyer der gegenwärtige und ein früherer USV-Präsidenten seiner Mannschaft und Altrektor Prof. Dr. Ullrich-Meyn, der extra aus Osnabrück gekommen war, und Prof. Dr. Lutz Wenke, zwei ehemalige Präsidenten des USV als Zuschauer auf den Rängen. Der erste Vorsitzende des USV, Wilhelm Tell war als Schiedsrichter tätig. Insgesamt 33 Tore im Turnier zeigten, dass es recht kurzweilig zuging. Auch Professor Teipel kam zu seinem Torschuss gegen das Team Wucherpfennig, welches aber nicht vom Siegespodest zu stoßen war.
Dr. H. Kremer
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige
Anzeige