Dr. Fank-Detlef Stanek zum 60.

„Arzt des Vertrauens“ wird 60


Der am 21. November 1956 in Görlitz geborene Detlef, wie er allgemein genannt wird, wuchs in einer sportlich engagierten Familie auf. Seine Eltern spielten Faustball und Handball. Hier wurden die Grundsteine für seine sportlichen Aktivitäten schon als Kind gelegt. Bereits mit vier Jahren meldeten ihn seine Eltern bei der BSG Lokomotive Görlitz an. Leichtathletik und Handball waren seine ersten Sportarten, wo er als Schüler regelmäßig trainierte und Wettkämpfe besuchte. In der Leichtathletik konnte er schnell unter die leistungsstärksten in seinem Altersbereich aufsteigen. Seine „Lieblingsdisziplinen“ waren alle Wurfdisziplinen, wie Hammer-, Diskus und Speerwurf, wobei er im Speerwurf am erfolgreichsten war. Unzählige Medaillen und Urkunden sind im Familienarchiv erhalten geblieben. Nebenbei blieb er immer dem Handball treu, wo er regelmäßig in der Schulmannschaft erfolgreich mitspielte. Hier lernte er auch seine spätere Ehefrau Sylvia kennen, die er dann als Übungsleiter in der „Schularbeitsgemeinschaft“ der „Erweiterten Oberschule“ in Görlitz trainierte, und seit seinem 17. Geburtstages sind sie „zusammen“. Daher hat dieses Datum außer dem Geburtstag für beide „Staneks“ noch eine zusätzliche besondere Bedeutung. 1980 heirateten beide, die damals schon an der Jenaer Universität waren.
Ab 1983 machte Detlef Stanek seine Ausbildung zum Facharzt für Sportmedizin und war Assistentsarzt bei Jochen Scheibe. Teile seiner Ausbildung absolvierte er in der Uni-Chirurgie Jena und der Orthopädie in Eisenberg. 1985 promovierte Detlef Stanek mit einer Arbeit zum Thema „Untersuchungen zur Wirkungsweise der Aporttheorie in der Behandlung peripherer arterieller Durchblutungsstörungen der unteren Extremitäten im Stadium II nach Fontaine“ im Bereich Medizin der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Wie fast alle jungen Assistentinnen und Assistenten an der Sektion Sportwissenschaft der Uni Jena war er in die Forschungsprojekte im Schlitten- und Bobsport integriert. Dabei betreute er als Reisekader und Arzt sogar die Junioren-Nationalmannschaft im Rennschlittensport bei Wettkämpfen u.a. in Winterberg, Sigulda und Bratsk.
Detlef Stanek hat seine sportlichen Aktivitäten auch während und nach dem Medizinstudium nie aufgeben, wobei er sich zunehmend auf Handball konzentrierte. Mit der Uniauswahl war er ganz erfolgreich, und heute spielt noch bei der dritten Mannschaft des Handballvereins (HBV) Jena bei den Punktspielen in der Verbandsklasse mit. Außerdem trainiert er mit der Fußballmannschaft „XXL“ um Christian Wick, fährt gern Alpin-Ski und spielt gelegentlich Freizeitvolleyball mit den „XXLern“. Er interessiert sich aber auch für andere Freizeitsportarten „…nur solche verrückten Dinge wie Paragliding, Bungee-Jumping, Fallschirmspringen, Freiklettern, Marathon, Triathlon, Segelfliegen oder Mountain-Biking standen zu meiner größten Freude noch nie auf seinem Plan“ sagt seine Frau Sylvia.
Als Mannschaftsarzt betreut Detlef Stanek u. a. von SV Schott Jena die Fußballer der ersten Männermannschaft, im Ringen beim KSC die erste Männermannschaft, bei Science City Jena die erste Männermannschaft im Basketball, beim HBV die erste Männermannschaft und div. Spielerinnen u. Spieler anderer Mannschaften. Er gehört schon seit 2014 zu den verantwortlichen Mannschaftsärzten der Nationalmannschaft-Basketballmänner und ist „Arzt des Vertrauens“ für den SV Bad Blankenburg und den SV Hermsdorf im Handball sowie zahlreiche andere Sportler diverser Sportarten. Außerdem gehören viele Schüler des Sportgymnasiums zu seinen Patienten.
Detlef gehört zu den Mitgründern und Finanziers der HBV Spielbetriebes GmbH, die sich vorgenommen hat in Jena höherklassigen Handball zu entwickeln. Ansonsten ist die ganze Familie sportlich sehr aktiv. Seine Frau ist noch Übungsleiterin mehrerer Mannschaften im HBV und spielt aber selber nicht aktiv, dafür die Tochter Susanne. Ihr Zwillingsbruder Michael ist Trainer beim Fechten, ficht auch noch selbst, und ist Vorsitzender des Jenaer Fechtvereins FSC. Sohn Thomas spielt ebenfalls beim HBV in der ersten und zweiten Männermannschaft. Der Enkel Theo geht regelmäßig zum Judo-Training beim USV.

Dr. H. Kremer
In: Thüringische Landeszeitung und Ostthüringer Zeitung vom 21. November 2016
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