Eisenberger Kegel-Frauen verteidigt Classic-Pokal in Kahla

Das Team des TSV Eisenberg erkämpfte sich am Sonnabend in Kahla den Sieg im Classic-Pokal-Finale. Hier im Bild: Kerstin Hartmann, Gabi Seehafer und Heike Rücker (v.l.). Auftaktstarterin Christel Gwiosda fehlt auf dem Foto.
Kahla: Vereinshaus Rosengarten | Gänzlich ohne Kahlaer Beteiligung fand am Wochenende das Finale im Classic-Pokal der Männer und Frauen statt.
Während die Männer in der Zwischenrunde gegen den späteren Pokalsieger, SV Orlamünde, ausschieden, verzichteten die Kahlaer komplett auf die Teilnahme bereits in der Vorrunde.

Turnierleiter Klaus Kakoschke, der unter erschwerten Bedingungen (Gipsfuß) den Wettkampf der Frauen leitete, übergab ab 13.00 Uhr die Turnierleitung an den Kreiskeglerverbandsvorsitzenden, Peter Gahl.

Ihren Titel verteidigen konnten die Frauen des TSV Eisenberg im diesjährigen Classic-Pokal-Finale. Auf der Kahlaer Bahn standen sich die Teams aus Eisenberg, Stadtroda, Dorndorf und Bucha gegenüber. Dabei überraschte die Frauenmannschaft aus Bucha am meisten. Sie erspielten sogar 14 Kegel mehr, als der Pokalsieger.
Gleichzeitig stellte Bucha mit Sandra Geyer die beste Einzelspielerin. Sie stellte mit 506 Kegel einen sehr starken Wert auf, den auch bei den Männern nur zwei Spieler toppten.

Zunächst war auf Eisenberger Seite Kerstin Hartmann etwas irritiert, da der 1.SKK GH Stadtroda mit Bärbel Rupp, Karola Bauer, Sigrun Buchda und Sylke Sehrt die komplette erste Mannschaft an den Start schickte – geholfen hat es dem SKK nichts. Der Titelverteidiger hingegen baute nur mit Christel Gwiosda und Kerstin Hartmann auf höherklassige Spielerinnen. Dennoch baute sich Eisenberg von der ersten Bahn an eine Führung auf, die bis zum Spielende durchweg bestehen blieb.
Einzig der SV Bucha überholte nach Kegeln im letzten Durchgang den TSV Eisenberg, machte dabei nicht genug Punkte gut, um den Titel zu erringen. Stadtroda erwischte keinen optimalen Start, lag nach dem ersten Durchgang auf Rang drei – bis zum Turnierende. Der Sieg des TSV Eisenberg überraschte letztlich keinen der Anwesenden.

Der zweite Platz des SV Bucha hingegen dafür um so mehr. „Das Freizeitteam ist erst im Aufbau, effektiv stehen derzeit maximal fünf Spielerinnen zur Verfügung“ berichtet Buchas Vereinsvorsitzender, Ralf Hölbing. „Zwar ist mittelfristig der Einstieg in die Kreisliga geplant, doch vier Spielerinnen sind im Schichtdienst tätig, was der Teilnahme an den Punktspielen entgegen steht. Dennoch arbeiten wir daran. Und die Leistung unseres Teams war ja überaus beachtlich. Wir können offensichtlich in der Kreisliga gut mithalten“ so Hölbing. Die Buchaer Frauenmannschaft erreichte kampflos das Finale, da der SV Elstertal Silbitz/Crossen das Spiel kampflos an Bucha abgab.

1. TSV Eisenberg: (1806/46) Christel Gwiosda (479/14), Gabi Seehafer (468/14,5), Kerstin Hartmann (419/10,5), Heike Rücker (440/7).
2. SV Bucha: (1820/42) Kerstin Hubold (425/9), Kathrin Hein (441/10), Astrid Hölbing (448/9), Sandra Geyer (506/14).
3. SKK GH Stadtroda: (1753/37,5) Bärbel Rupp (422/8), Karola Bauer (398/6), Buchda (481/13,5), Sylke Sehrt (452/10).
4. KSV Dorndorf: (1704/35,5) Kerstin Möbert (410/9), Erika Gläser (427/9,5), Marianne Bauer (428/7), Rositta Leidenfrost (439/10).
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