Fußball F: Fast perfekter Kickernachmittag für F.F.C.-Girls im Jenaer Paradies

Für Momente schon 'mal "Fernsehstars": Geraer F- und E-Juniorinnen waren zum "Fernseh-Spieltag" von EUROSPORT als "Einlaufmädchen" für die Bundesligsten im Jenaer Ernst-Abbe-Stadion dabei.
 
Chronologie I: Erstes Sammelfoto der FFC-Mädels vor Trophäenvitrine im Jenaer Ernst-Abbe-Stadion
Jena: Ernst-Abbe-Sportfeld | +++ aktualisiert 2014-05-10 +++ Der FF USV Jena und F.F.C. Gera schlossen einen
Kooperationsvertrag / Gersche Kicker-Girlies führten als Einlaufmädchen die Teams beim FF USV Jena auf's Feld / Gemeinsames Nachwuchstraining am 1. Juni im "Paradies" und Teilnahme an "Macht die Hütte voll" (letztes BL-Heimspiel des USV) /

Ihr Samstag mit (TV-)Auftritt im Jenaer Paradies war ein nahezu perfekter Tag für die 25 Gerschen Fußball-Mädels, deren Eltern, Trainer und den F.F.C. Gera an sich. Genauer genommen wohl sogar für beide beteiligten Thüringer Vereine. Denn der FF USV besiegte im Bundesliga-Heimspiel vor den Augen der Mini-Kickerinnen Bayer 04 Leverkusen sicher mit 2:0. Außerdem unterschrieben in der Halbzeitpause Geschäftsführerin Anja Kunick und der sportliche Leiter Dr. Michael Zahn für die Saalestädter, sowie die FFC-Vorsitzende Martina Klepsch und Jörg Zemke den seit dem Sommer diskutierten Kooperationsvertrag beider Frauenfußballclubs.

Währenddessen waren die aufgedrehten Girlies z.B. gerade am Souvenir-Stand, um sich Andenken zu verschaffen, die ihnen gut geeignet erschienen für eine fixe Autogrammjagd nach Spielende. Ganz sicher wussten Chantalle, Pia und Co. da auch schon, zu welche Frauen sie nach dem Abpfiff hinrennen wollten. Sie hatten ja schließlich Bekanntschaft mit den Großen bereits geschlossen noch ehe die Zuschauer das aktuelle Tagesaufgebot überhaupt zu sehen bekamen. Denn dieses Mal waren sie die „Einlaufmädchen“ an den Händen der Prominenten. Aber nun doch der Reihe nach:

Zum Treffpunkt in Gera kamen mehr als 22 Spielerinnen der E- und F-Jugend des FFC. Ja, diese Aktion sollte durchaus Werbeeffekt für andere fußballinteressierte Mädels haben. Drei kleine Gäste reihten sich ein. Dass daraus ein regelrechter Familienausflug ins Ernst-Abbe-Sportfeld wurde, freute die einst selbst schon als Kind aktive Vereinsvorsitzende besonders: Ein Zeichen für gutes Klima und die Entwicklung in gut zwei Jahre nach der Gründung des Spezialklubs. In Jena begrüßte Gästebetreuer Andreas die Wusels nach dem Motto „Ihr dürft mich mit Fragen löchern und durch das Stadion toben. Ich hoffe, ihr seht ein schönes Spiel. Seid ihr gut drauf?“ Na, und ob!

Später hatten Louisa, Marie oder Ronya „ihre“ Einlaufspielerinnen fest im Blick: F-Nummer 3 Louisa ging an der Hand von Jubilarin Lisa Seiler (100 Einsätze für USV). F-Nummer 5 Marie fand auf der linken Abwehrseite Vivien Beil wieder. Die hatte sie beim Einmarsch selbst nach ihrer Lieblingsposition ausgefragt. Und E-Nummer 6 Ronya lief mit Leverkusens Merle Barth. Begeisterung rundum. Möge das nun in neue Motivation umschlagen!

Jenas Michael Zahn würde am liebsten zu einer Aufstiegsfeier nach Gera reisen und kommt bestimmt mit Spielerinnen zum Mädchenfußballtag. In einer Geraer Regionalliga-Elf könnten USV-Bewerberinnen Spielpraxis bekommen, für die es noch nicht ins Bundesligateam reicht. Besonders wichtig ist den Partnern die Popularität von Frauen- und Mädchenfußball an sich.
Interessierte Gersche würden auch gefördert durch Möglichkeiten in Jena mitzutrainieren. An „Girls’ Soccerdays“ werden die Mädels miteinander spielen. Besondere Talente sollen sich zur Sichtung vorstellen. Die Trainer wollen hospitieren und Austausch pflegen. Die Besuche gehen (gestützt mit Freikarten zu Bundesligaspielen) weiter. Das klingt hierzulande recht einmalig. Aber Ambitionierte wissen was sie wollen. Da geht noch ’was! Im Miteinander.
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