Kabinenpredigt Wacker Nordhausen: Jetzt gehts zu Schott Jena zum Landespokal

Wacker ist in Fahrt: Dank Nils Pfingsten-Reddig und Tino Semmer.
Jena: Stadion |

+ Arand & Heyder + der Wacker Fußballtalk +

Arand: Nils Pfingsten-Reddig Fußballgott! Gegen Meuselwitz im Heimspiel in der Nachspielzeit hat er das 2:2 gemacht. Am Wochenende drehte er mit seinen beiden Treffern die Partie in Bautzen. Erst das 2:2 mit einen Elfer, dann in Unterzahl passte ein Freistoß genau ins Eck. Tolle Moral der Hauswald-Schützlinge. Nur dank des besseren Torverhältnises steht damit Jena jetzt vor Wacker in der Regionalliga an der Tabellenspitze. Beide Mannschaften sind punktgleich und liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Der Ligaball ruht aber erstmal wieder.

Heyder: Oh ja, was für eine Ausgangssituation für das nächste Spiel. Wacker hatte zwar ein bisschen Glück, gewonnen haben sie aber zu aller erst dank „NPR“, Semmer & Moral. Jetzt gehts zum Köstritzer Landespokal.

Arand: Beschäftigen wir uns mal näher mit dem Pokalauftritt gegen den Oberligisten aus der Saalestadt. Unvergessen ist dabei das Jahr 2013. Als souveräner Meister stieg Schott im Sommer in die Oberliga auf. Aber das weit größere Highlight war der 1:0-Finalsieg im Jenaer Abbe-Sportfeld gegen Drittligist Rot-Weiß Erfurt. Damit qualifizierte sich Schott für die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals 2013 / 2014. Vor 12.000 Zuschauern im Jenaer Stadion verlor der Underdog später zwar das Spiel mit 0:4 gegen den HSV. Allerdings konnte Schott bis zur 72. Minute ein 0:0 halten, bevor die Kräfte schwanden.

Heyder: Die Saalestädter sind kein Gegner, den man unterschätzen darf. Schon gar nicht im Pokal. Aber gekocht wird dort auch nur mit Wasser.

Arand: Stimmt, das Tagesgeschäft heißt fünfte Liga. Und in der aktuellen Saison lief es zu Beginn sportlich nicht rund. So mussten aufgrund des anhaltenden Misserfolges Mitte Oktober Trainer Steffen Richter und Co-Trainer Jens Förster ihre Posten räumen. Ein Grund war das desolate Auftreten gegen Schlusslicht Wartburgstadt Eisenach. Sowie die fehlende Weiterentwicklung. Übergangsweise bis zur Winterpause erklärte sich Dr. Falk Werner bereit, die Mannschaft zu trainieren. Und der neue Impuls wirkt. Im Moment. Stück für Stück robbte sich der Oberligist aus dem Tabellenkeller und hat sich aus den Abstiegsrängen verabschiedet. Sogar ein kleines Polster konnte sich in den letzten Wochen vor dem ersten Abstiegsplatz erspielt werden.

Heyder: Ja, aber Pokal ist immer etwas anderes. Das sind k.o-Spiele, kein Ligaalltag und jeder muss alles raushauen, um zu gewinnen. Und da wird auch ein 5-Ligist unangenehm.

Arand: Ich denke trotzdem, dass der Oberligist wird für den Regionalligisten kein Stolperstein werden wird. Der Klassenunterschied macht sich doch bemerkbar und Wacker gewinnt mit 3:1 im Sportzentrum Oberaue in Jena und zieht damit in das Halbfinale ein.

Heyder: Ich glaube auch an Wacker. Die schaffen das. 4:1 heißt es am Ende.

Der Gegner:
Sportverein Schott Jena e. V.
Vereinsfarben: blau-rot
Trainer: Dr. Falk Werner
Netz: www.svschottjena.de
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