Kampf um Meter und Sekunden bei Sachsen Rallye

Mit der AvD Sachsen Rallye stand am vergangenen Wochenende für das Team Rallyegarage der erste Meisterschaftslauf zur Deutschen Rallye Serie 2011 (DRS) auf dem Programm. Rund um Zwickau kämpften Fahrer Mark Muschiol (Chemnitz) und Co-Pilotin Jenny Gäbler (Pößneck) mit der Startnummer 18 um Punkte in ihrem mausgrauen Renault Clio Ragnotti.
54 Teams hatten sich bereits vor dem ersten Rennen der Saison in die Deutsche Rallye Serie des Jahres 2011 eingeschrieben. Darunter auch das sächsisch-thüringische Team der Rallyegarage mit dem festen Willen ihren beeindruckenden 3. Gesamtplatz aus dem Vorjahr in diesem Jahr zumindest zu verteidigen.

Schon am ersten Renntag, Freitag ab 16:30 Uhr, standen den 57 gestarteten Teams sechs Wertungsprüfungen bevor, darunter der beliebte Zuschauerrundkurs „Glück Auf Brücke“ mitten in der Zwickauer Innenstadt. Mit einem perfekt vorbereiteten Rallyefahrzeug mit kurz übersetztem Getriebe und durch saubere Fahrweise gelang es Muschiol/Gäbler im ersten Durchgang des verwinkelten Rundkurses hier eine bemerkenswerte 10. Gesamtzeit in den Asphalt zu brennen und somit etliche stärkere Fahrzeuge hinter sich zu lassen.

Auch der Rennsamstag, an dem Rallyeaction von morgens 9 Uhr bis abends 17 Uhr geboten wurde, bereitete dem Team überaus Freude und Adrenalin pur. In der mit 8 Fahrzeugen stark besetzten Klasse 8, der seriennahen Fahrzeuge bis 2 l Hubraum, kämpfte die Rallyegarage auf jeder Prüfung mit ihren engen Kontrahenten Ron Schumann/Tino Krajewski im BMW 320is (Chemnitzer AMC) und Daniel Voigt/Andreas Bechl im Honda Civic (MC Zwickau) um Meter und Sekunden. Auf der letzten WP der Rallye mit einem hohen Schotteranteil konnte das Team mit einer 8. Gesamtzeit nochmals eine Klassenbestzeit setzen. Trotzdem gewannen Schumann/Krajewski mit nur 2,7 Sekunden Vorsprung die Klasse vor der Rallyegarage auf Rang 2, welche das Team Voigt/Beck mit einem Abstand von knapp 30 Sekunden hinter sich ließ. Im Gesamtergebnis bedeutete dies einen guten 10. Platz für Muschiol/Gäbler, ebenso wie in der Deutschen Rallye Serie nach dem ersten von sieben Läufen.

„Der Schlagabtausch an der Spitze unserer Klasse mit unseren beiden Konkurrenten und Freunden machte richtig Spaß. So wartete vor jeder Wertungsprüfung eine neue Herausforderung auf uns, die Zeit des Anderen zu unterbieten. Dass es bei uns dieses Mal nur ganz knapp für den 1. Platz nicht gereicht hat, macht vor diesem Hintergrund gar nichts“, so ein zufriedener Mark Muschiol im Ziel der Veranstaltung.
Als nächsten Einsatz plant das Team die 50. Thüringen Rallye rund um Pößneck als zweiten Lauf der DRS vom 2.-4. Juni, bevor es gleich ein Wochenende darauf nach Finnland zur Lapua Rallye geht, einem Lauf zur Finnischen Meisterschaft, für deren Einsatz die Rallyegarage im vergangenen Jahr von finnischen Rallyefreunden ausgewählt wurde.
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