PD Dr. Reinhild Kemper wird Vizepäsidentin

Reinhild Kemper wird Vizepäsidentin

Die Sportwissenschaftlerin PD Dr. Reinhild Kemper vom Institut für Sportwissenschaft der Friedrich-Schiller-Universität Jena wurde auf der letzten Mitgliederversammlung von Special Olympics Deutschland e.V. zur Vizepräsidentin für Wissenschaft und Bildung gewählt. Seit vielen Jahren bereits beschäftigt sie sich in Lehre und Forschung mit psychologsiche und motorischen Aspekten im Behindertenleistungs- und Breitensport. Reinhild Kemper studierte von 1979 bis 1984 an der Deutschen Sporthochschule Köln und belegte im Hauptstudium den Studiengang Medizinische Rehabilitation und Behindertensport. Nach ihrer Promotion arbeitete sie 1994/95 in einem längerfristigen sportpsychologisch orientierten Forschungsprojekt an der Universität Heidelberg und der Freien Universität Berlin mit. Die Werkverträge bezogen sich auf ein breit angelegtes Projekt zur Untersuchung des Einsatzes von psychologischem Training im Leistungssport. 1997/98 war Reinhild Kemper im Bereich Sportpädagogik an der Uni Jena beschäftigt, wo sie im Rahmen an der Entwicklung eines quantitativen Erhebungsinstrumentes zur Erfassung der kindlichen Bewegungswelt sowie die Vorbereitung des 12. Internationalen Sportspiel-Symposiums in Jena beteiligt war. 1998 wechselte sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin in den Bereich Sportpsychologie/Sportmotorik, um sich u.a. ihrer Habilitation zu widmen. Nach Annahme der Habilitationsschrift „Spezifische Aspekte der Karrieren von nichtbehinderten und behinderten Athleten im Leistungssport - Eine empirische Untersuchung zu motivationalen, identitätsbezogenen und sozialen Aspekten“ konnte sich Reinhild Kemper Ende 2003 habilitieren und hatte seitdem auf zahlreichen nationalen sowie internationalen Tagungen und Kongressen Gelegenheit, Ergebnisse ihrer Forschungsarbeiten vorzustellen.
Seit 2007 arbeitet Reinhild Kemper mit Special Olympics Deutschland zusammen. Special Olympics ist die weltweit größte, vom IOC offiziell anerkannte Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. 1968 in den USA durch Eunice Kennedy-Shriver, der Schwester von John F. Kennedy, gegründet, um Menschen mit geistiger Behinderung eine Teilhabe an Sportaktivitäten zu ermöglichen. Heute ist Special Olympics mit mehr als 3,1 Millionen Athleten und Athletinnen in 175 Ländern vertreten. Special Olympics Deutschland e. V. (SOD) wurde 1991 gegründet und ist seit 2007 als Verband mit besonderen Aufgaben dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) angehörig. SOD wird ehrenamtlich von einem Präsidium geführt, welchem Reinhild Kemper jetzt als Vizepäsidentin angehört.
Die sportliche Betätigung der Mutter zweier erwachsener Töchter ist heute vor allem das Joggen, und da sie im Ausdauerlauf-Mekka Jena tätig ist, verwundert es nicht, dass sie schon erfolgreich am Rennsteiglauf und am Jenaer Kernberglauf teilgenommen hat.
Dr. H. Kremer
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