Wacker Nordhausen trifft im Thüringen-Pokal auf Carl Zeiss Jena

In bestechender Form: Nils Pfingsten-Reddig. Kapitän von Wacker Nordhausen. Foto: Heyder
Jena: Ernst-Abbe-Sportfeld |

Wacker Nordhausen muss an die Kernberge zum Pokal – Ist eine Revanche für das verlorene Ligaspiel ist möglich?

Fußballtalk: René Arand und Axel Heyder Das Spiel Samstag beim mdr im Livestream



René Arand: Schau mal einer an! So schnell kann es gehen. Mit dem dritten Sieg in Folge katapultiert sich Wacker an die Regionalligaspitze.

Axel Heyder: Liga-Konkurrent Zwickau hat in einem spannende Match gegen die Eisernen von Union 3:3 gespielt, das ist auch der nächste Gegner von Wacker zu Hause.

René Arand: Der kurzfristige Trainerwechsel bei Viktoria Berlin brachte die Goslar-Elf nicht aus der Spur. Wie schon in der Vorwoche sorgten Nils Pfingsten-Reddig und Manuel Farrona-Pulido für die Tore. Diesmal trugen sich allerdings die Torschützen in umgekehrter Reihenfolge in die Torschützenliste beim 1:2-Auswärtssieg ein.

Axel Heyder: Schon bei Rot-Weiß strahlt der Kapitän vor allem bei Standards Gefahr aus. Dass er Elfmeter kann, hat er oft genug bewiesen. Eiskalt ins linke Eck!

René Arand: Jetzt heißt es trotz der schönen Momentaufnahme raus aus den Liga-Alltag und rein in den Landespokal. Da steht mit der Partie am Samstag, um 13.30 Uhr, in Jena beim FC Carl Zeiss der nächste packende Fight bevor. Ein offener, intensiv geführter Schlagabtausch dürfte der Mannschaft von Trainer Jörg Goslar gegen einen angeschlagenen Gastgeber bevorstehen.

Axel Heyder: Was haben die Wackeren zu verlieren? Nichts. Gar nichts. Acht Punkte in der Liga vor den Saalestädtern. Da liegt der Druck bei Carl Zeiss, Nordhausen wird befreit ausspielen.

René Arand: Zwar gewann die Mannschaft von Trainer Karsten Hutwelker vor Wochen in Nordhausen knapp, seitdem läuft jedoch nichts mehr rund unterhalb der Kernberge. Aus den letzten drei Partien in der Liga konnten sie nur einen Punkt ergattern. Damit steht der FCC mit dem Rücken zur Wand - Platz eins wird laut FCC-Präsident Lutz Lindemann schon abgehakt.

Axel Heyder: Und mit dem Ex-Rot-Weißen Tino Semmer in den Reihen haben sie einen Spieler, der weiß, wie man gegen Jena im Pokal gewinnen kann. Nur der Kapitän sollte seine Erfahrungen mit dem Abbe-Sportfeld besser ausblenden. Geht da ja was, in Richtung Pokalerfolg oder setzt sich Blau-Gelb durch?

René Arand: Doch Vorsicht! Der Pokal soll die bisher verkorkste Saison für den FCC retten.

Axel Heyder: Stürzt Wacker die Kernbergler gar in eine größere Krise? Beide Teams haben sich vor der Saison den Landespokalsieg auf die Fahnen geschrieben. Aber nur einer kommt im direkten Duell in das Halbfinale und damit seinem Ziel näher!

René Arand: Den Behälter mit Selbstvertrauen dürfte Wacker bis oben aufgefüllt haben. Sicherlich möchte man sich noch für die Heimniederlage am 19. Oktober revanchieren. Mit dem Ligaschwung im Rücken und einer ganz großen Portion des angesprochenen Selbstvertrauens ist ein Sieg möglich, auch wenn es sicherlich eine enge Kiste werden wird.

Axel Heyder: Der FCC hat die Zuschauer im Rücken, steht mit selbigem aber auch an der Wand. Manchmal funktionieren solche sprachlichen Bilder eben nicht. Wacker wird sich so oder so wacker schlagen.


Der Gegner: FC Carl Zeiss Jena Fußball Spielbetriebs GmbH
Vereinsfarben: Blau-Gelb-Weiß
Trainer: Karsten Hutwelker
Tabellenplatz: 5 (Regionalliga Südost)
Top-Torschützen: V. Jovanovic, J. Wiezik, M. Banaskiewicz
Netz: www.fc-carlzeiss-jena de


NPR: Wir wollen den Pokal
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2 Kommentare
Axel Heyder aus Erfurt | 13.11.2014 | 19:30  
Axel Heyder aus Erfurt | 16.11.2014 | 19:38  
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