Jenaer Liederkranz hilft Behinderten des Saalebtreuungswerkes nach der Flut

Die Werkstatt für Behinderte des Saalebetreungswerkes der Lebenshilfe Jena - ansässig in der Straße Am Flutgraben - machte in einem Artikel in der OTZ darauf aufmerksam, welch großen Schaden sie durch das Hochwasser der Saale erlitten hat. Betroffen waren besonders die Druckerei, die Buchbinderei und die Großküche. Um die Schäden zu beheben und die Arbeit der 280 Behinderten und 60 Betreuer fortsetzen zu können, werden Spenden benötigt, da es für eine Werkstatt an diesem Standort keine Versicherung gegen Hochwasser gibt.

Der Hilferuf erreichte auch den Jenaer Liederkranz 1885 e. V. Die Sängerinnen und Sänger berieten, wie sie den Behinderten helfen können. Die Möglichkeiten sind begrenzt, da sich der Chor als eingetragener Verein selbst finanzieren muss. D. h. er muss seine Ausgaben (Miete für den Probenraum, Vergütung des Chorleiters, Beiträge für Versicherungen, Kauf von Noten u.s.w.) vor allem aus dem Beitragsaufkommen der Mitglieder und der Vergütung für Auftritte finanzieren. Trotzdem beschlossen die Sängerinnen und Sänger, auf das Spendenkonte der Lebenshilfe Jena einen Betrag in Höhe von 300 € zu überweisen.

Der Beitrag des Chores ist bescheiden, wenn man die Höhe der Schäden bedenkt, aber sicher steht der Chor mit seiner Spende für diesen Zweck nicht allein und dann gilt das Sprichwort "Viel Wenig macht ein Viel".
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