Jugendrotkreuzler im Wettbewerb

Einen mit Spiel, Spaß und Kreativität gefüllten Wettbewerb lieferten sich die Nachwuchsretter des Jugendrotkreuzes am 29. Juni beim Kreiswettbewerb in
Jena, für den sie viele Monate lang in ihren Gruppenstunden trainiert hatten.

Neun Teams in vier Altersstufen stellten sich an acht Wertungsstationen den
Anforderungen in Erster Hilfe Theorie und Praxis, Umwelt, Rot-Kreuz-Wissen,
Erste Hilfe-Kreativ sowie Bewegung und Geschicklichkeit.

Die Stationen waren rund um das Gelände der DUALINGO-Schule und der
Dreifelderhalle am Jenzigweg verteilt und konnten mit Hilfe eines Lageplanes
erreicht werden. Hier lösten die Mannschaften in Teamarbeit verschiedene
Aufgaben unter dem Motto „Klimahelfer“. So versorgten sie Verletzte nach
einem Bade- und Verkehrsunfall, glänzten mit Wissen und Reaktionsvermögen
und hatten bemerkenswerte Ideen bei der Erste-Hilfe-Kreativstation.

Es war ein Kopf an Kopf Rennen. Letztendlich hatte die Gruppe DUALINGO 2
in der Stufe Bambini die Nase vorn. Den Pokal in Stufe I holten sich die
Jenaer Wasserwachtler, in Stufe II die Jugendrotkreuzler aus Jena. Die Stadtrodaer schafften es in der Stufe III auf den ersten Platz. Die Siegermannschaften Bambini und Stufe I wurden mit der Qualifikation für den Landeswettbewerb im September belohnt.

Am Ende des aufregenden Tages wurden die Jugendrotkreuzler zu
Klimahelfern und pflanzten auf dem DUALINGO-Gelände, wie bereits vor dem
Rotkreuzhaus Stadtroda, einen schattenspendenden Baum. Mit der Aktion ruft das Jugendrotkreuz (JRK) junge Menschen im ganzen Land auf, schattenspendende Bäume an Schulen und öffentlichen Plätzen zu pflanzen und Trinkwasserspender als "Durstlöscher" zu installieren.

Die Aktion ist Teil der aktuellen JRK-Kampagne "Klimahelfer. Änder’ was, bevor’s das Klima tut", die 2012 von der UNESCO als offizielles Dekade-Projekt "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ausgezeichnet wurde. Die Kampagne befasst sich mit den Auswirkungen des Klimawandels auf junge Menschen. Denn wer heute jung ist, wird noch lange mit den Folgen des Klimawandels leben. Die jungen Rotkreuzler zwischen sechs und 27 Jahren fordern in der Kampagne unter anderem mehr Trinkwasserspender und Bäume an Schulen und öffentlichen Plätzen, bessere Bildung und Aufklärung zum Klimawandel und Gesetze zur Aufnahme von Klimaflüchtlingen.

Kreisjugendleiterin Katharina Möller bedankte sich im Anschluss bei allen
Teilnehmern für ihr faires Miteinander und bei allen ehrenamtlichen Helfern für
die Unterstützung und den reibungslosen Ablauf des Wettbewerbs.
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