Letztes Brückenfest ohne die Hausbrücke

Seinen Wunschtermin für die Fertigstellung der Hausbrücke, den 3. Oktober 2012, zeigt Werner Mautsch (li.) im Wandkalender, der beim Brückenfest erhältlich ist. Werner Mautsch ist wie Jenas Ehrenbürger Wolfgang Meyer Mitglied im Brücken- und Denkmalverein Kunitz. Foto: Thomas Beier (Foto: Thomas Beier)
Jena: Brücke | Jena-Kunitz. Aller guten Dinge sind drei! Zum 3. Fest zum Wiederaufbau der Kunitzer Hausbrücke lädt der Brücken- und Denkmalverein Kunitz am kommenden Sonntag, 2. Oktober, ein. Und es soll, geht nach den Wünschen der Organisatoren, auch das letzte dieser Art sein. Konkret gesagt: das letzte ohne Hausbrücke. Denn im kommenden Jahr soll der Wiederaufbau der 1832 errichteten und 1945 sinnloser Weise gesprengten Hausbrücke erfolgen, weshalb ab 2012 dann „richtige“ Brückenfeste steigen könnten.

Als ein glücklicher Umstand für dieses Vorhaben erweist sich jetzt, dass sich ein Abriss und Neubau der 1965 errichteten großen Saalebrücke zwischen Jena und Kunitz notwendig machte. Die erforderliche und zurzeit genutzte Behelfsbrücke wurde auf Betreiben des Vereins 250 Meter flussaufwärts an der Stelle errichtet, an der sich einst die historische Hausbrücke befand. Die Betonlager und Vorbauten der Behelfsbrücke können nun für das Hausbrücken-Projekt genutzt werden, was erhebliche Kosten spart.

Der eigentliche Bau der Brücke wird von der Stadt öffentlich ausgeschrieben, der Verein übernimmt allerdings Arbeiten wie die Anbringung der Seitenwandverkleidungen der Brücke, die Verkleidung der Widerlager, das Aufstellen von Infotafeln und die Errichtung eines Wanderpavillons. Es ist zu erwarten, dass sich die einzigartige Hausbrücke zu einem touristischen Anziehungspunkt vor allem für Rad- und Wasserwanderer entwickeln wird,
Eröffnet wird das Fest an der alten Mühle in Kunitz am Sonntag um 13 Uhr mit einem Grußwort von Bürgermeister Frank Schenker. Ab 14 Uhr gibt es zünftige Unterhaltung mit den „Rödelwitzer Musikanten“, der Rost brennt und es sind u.a. Zwiebelkuchen und Lángos im Angebot. Die Kunitzer Kirche ist für Interessierte geöffnet und auf die Kinder warten Hüpfburg, Ponyreiten und Schminken. Ein Jahreswandkalender für 2012 im A3-Format wird gegen eine Spende für die Wiederaufbau der Brücke abgegeben.
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1 Kommentar
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Eberhard :Dürselen aus Weimar | 04.10.2011 | 18:45  
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