Beschleunigtes Baugenehmigungsverfahren

Produktionserweiterung der Firma Wiegand GmbH

SCHLOTHEIM. Die Wiegand GmbH, eines der bedeutendsten mittelständischen Unternehmen im Unstrut-Hainich-Kreis, strebt aufgrund ihrer erfolgreichen Entwicklung eine umfangreiche Erweiterung und Modernisierung der Produktionskapazität an. Mit etwa 550 Arbeitnehmern ist der Familienbetrieb Schlotheims größter Arbeitgeber. Unterschiedliche Automobilteile aus Metall und Kunststoff, die höchsten Qualitätsansprüchen von Partnern wie der Porsche AG genügen, werden in der Wiegand GmbH hergestellt.

Seit 1999 konzentriert sich die Wiegand GmbH verstärkt auf die Produktion von Exterieurteilen für die Automobilindustrie. Kunststoffteile für die A, B,C und D-Säulen im Exterieur beeinflussen seitdem die Unternehmensentwicklung maßgeblich. Derartige Blenden gingen im Jahr 2009 in die Serienproduktion und bestimmen inzwischen etwa 20 Prozent des Umsatzanteils.

Das im Jahr 2008 erworbene Werk 2 am Weinberg in Schlotheim hat nunmehr seine Kapazitätsgrenze erreicht und kann räumlich nicht mehr erweitert werden. Da im Werk 1 und 3 der Wiegand GmbH ausschließlich metallverarbeitende Produktionsabläufe, insbesondere im Werkzeugbau sowie in der Stanz- und Umformtechnik, stattfinden, wurde ein Neubau notwendig. Zudem sind auch in diesen Werken keine Flächenkapazitäten mehr verfügbar.

Dank der Akquirierung weiterer Aufträge für Kunststoffblenden im Jahr 2012 investiert die Wiegand GmbH nun sowohl in neue Produktionsflächen als auch moderne Maschinen, so dass sich auch das Produktionsspektrum erweitern kann.

Im Gewerbegebiet in der Weiterstädter Straße soll die neue Halle mit einer Grundfläche von etwa 8000 m² errichtet werden. Hier werden auch Lagerflächen sowie ein Versorgungs- und Sozialtrakt integriert.

Im November 2013 soll die Halle fertiggestellt sein. Die Wiegand GmbH geht davon aus, dass mindestens 50 neue Arbeitsplätze am neuen Standort entstehen werden.

Landrat Harald Zanker schätzt die Wiegand GmbH als einen wichtigen Arbeitgeber, der zahlreiche gemeinnützige Projekte unterstützte und Partner der Feuerwehren ist. Das Unternehmen bildet zudem seit der Firmengründung im Jahr 1990 aus und qualifiziert so den betrieblichen Nachwuchs vorrangig im eigenen Haus.
Auf der Grundlage der betrieblichen Ausbildungen fördert das Unternehmen außerdem weiterführende Studiengänge der Ingenieurwissenschaften.

„Es war für uns keine Frage, das Vorhaben im beschleunigten Baugenehmigungsverfahren zu betreuen“, erklärte Landrat Harald Zanker. In gerade einmal zwei Monaten Bearbeitungszeit konnte der Bauantrag, der am 04.02.2013 einging, von der unteren Bauaufsichtsbehörde beschieden werden. 13 Behörden waren am Verfahren sternförmig beteiligt worden, um die Bearbeitungszeit zu verkürzen.

Von Anfang an hatte die Geschäftsführung mit Andreas Wiegand und Karl-Franz Wiegand einen reibungslosen Verlauf des Genehmigungsverfahrens unterstützt. So erfolgte in Vorbereitung des Bauvorhabens bereits am 16.01.2013 eine große Projektanlaufberatung in Schlotheim, an der neben der Geschäftsführung und dem beauftragten Planungsbüro Goldbeck auch Vertreter des Landratsamtes Unstrut-Hainich-Kreis teilnahmen, um vorab die erforderlichen Unterlagen und offenen Fragen abzustimmen.
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