Ungebrochene Hilfsbereitschaft für Hochwasseropfer

MÜHLHAUSEN. 1546,31 Euro überwies das Landratsamt Unstrut-Hainich-Kreis vor wenigen Tagen auf ein Spendenkonto für Hochwasseropfer. Damit soll die Anschaffung neuer Möbel und Spielgeräte in der Kita „Zur Märchenbuche“ im ostthüringischen Caaschwitz unterstützt werden. Der Kindergarten war durch die Überschwemmung fast vollständig zerstört worden. „Wir bedanken uns bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern herzlich, die mit ihrer Spende Solidarität und Mitgefühl bewiesen haben“, erklärten Landrat Harald Zanker und Personalratsvorsitzende Bärbel Zimmer.

341.31 Euro von der Gesamtsumme sind bei einer Sammlung der AWO-Kindertagesstätte Schlotheim zusammengekommen, die diese an das Landratsamt weitergereicht hatte. Eingeflossen sind darin Geldspenden von Erziehern und Eltern aber auch der Erlös eines Kuchenbasars und die Kollekte aus dem Seniorengottesdienst im AWO-Pflegezentrum.

„Auch wenn wir den ersten Schock überwunden haben und die große Betroffenheit vor nüchternen Analysen zurückweichen musste, dürfen wir nicht vergessen, dass noch längst nicht genug getan wurde, um die immensen Schäden an privatem und öffentlichem Eigentum zu beseitigen“, appellierte Landrat Harald Zanker an die Spendenbereitschaft in der Bevölkerung. Spontane Initiativen wie die Sammlung beim Kreissängerfest, wo 860 Euro zusammenkamen, zeigten nach Auffassung des Behördenleiters, dass die Bereitschaft zum Helfen ungebrochen ist. Neben der unmittelbaren Hilfe, die zahlreiche Kameradinnen und Kameraden der Freiweilligen Feuerwehren und Rettungsdienste vor Ort leisteten, seien Geldspenden nach wie vor dringend notwendig
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