-Teil 7 - Der Kirmesplan und dessen nähere Bedeutung: Kirmesdienstag

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Heyerode: Festzelt am Heyeröder Hafen | Kirmesdienstag:

- Frühstück
- betteln und hausieren mit dem Strohbären
- Kirmesbeerdigung

Alle Kirmesburschen treffen sich auf dem Pfarrsaal, um gemeinsam zu Frühstücken. Bei Kaffee, Tee und belegten Brötchen findet eine kleine Auswertung der Feierlichkeiten statt. Anschließend gehen die Platzmeister und alle Kirmesburschen in die "Alten Kirche" um das Burschenamt zu halten. Nach dem Burschenamt geht es mit guter Blasmusik zum "betteln und hausieren". Die uralte Tradition des "betteln und hausierens" am dritten Kirmestag dient in früherer Zeit dem Zweck, den Arbeitgebern und selbständig Tätigen des Ortes sowie den Kirmesmädchen eine besondere Aufwartung zu machen. Gewollter Nebeneffekt war das Einsammeln (Erbetteln) von Geld und Naturalien, um damit auch das Essen und Trinken für den letzten Kirmestag abzusichern. Dazu wurde ein musikalisches Ständchen geboten. Um das Sinnbild fahrender Bettelleute zu verdeutlichen, mußte ein in Stroh eingebundener Kirmesbursche die Figur des Tanzbären verkörpern. Dieser Strohbär war unterhaltsamer Tanzpartner des Mädchens oder der Frau des Hauses. Dieser Brauch wird zur Freude der Dorfgemeinschaft noch heute beibehalten. Aufgrund der eingetretenen Vielzahl der zu besuchenden Gewerbetreibenden werden die Kirmesmädchen seit etlichen Jahren separat in einer Saalveranstalzung geehrt. Um Mitternacht wird dann die "Große Kirmes" zu Grabe getragen.
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