Herzliche Einladung zur Ausstellungseröffnung in historischer Rathaushalle

So 21.10.2012 17:00 - Ausstellungseröffnung anl. des 150. Geburtstages des Architekten Vasily A. Kosyakov

Wassili Kossjakow - Hervorragender Architekt Russlands

Wassili Kossjakow (1862-1921) erlangte als Architekt zur Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert allrussische Berühmtheit. Er war Sohn Anton Kossjakows, des Angestellten des Grafen Adlenberg.

Das Streben zum Lemen hat ihm geholfen, Schwierigkeiten im Leben zu überwinden und die architektonische Bildung an der Lehranstalt für Zivilbauingenieure zu bekommen. Unter den größten Baumeistem seiner Zeit zeichnete sich Wassili Kossjakow durch vielseitige Begabtheit, breites Wissen und erstaunliche Energie aus.

Wassili Kossjakow - als Architekt, Künstler, Ingenieur, Wissenschaftler und Pädagoge - nimmt eine der ersten Stellen zwischen den Absolventen der St.Petersburger Universität für Architektur und Bauwesen ein, auf die die Universität- der Nachfolger der Lehranstalt für Zivilbauingenieure - auch heute stolz ist.

Der Professor W.A Kossjakow wurde 1905 nach dem Willen der Pädagogen und der Studenten der erste gewählte Direktor der Lehranstalt und blieb dies bis zum Ende seines Lebens.

Die Begabung des Architekten und des Leiters der Lehranstalt trugen zur Entwicklung des nationalen Stiles in der Architektur und in der Berufsausbildung in Russland bei.

Der schöpferische Weg des Meisters fing noch in den Studienjahren an, als er verschiedene Bauten in Brest errichtete. Nach dem glänzenden Abschluss der Lehranstalt im Jahr 1885 hat sich Wassili Kossjakow in die praktische Tätigkeit aktiv eingereiht, wobei seine Hauptwerke in den Traditionen des russisch-byzantinischen Stiles geschaffen wurden.

Die ersten Kirchen, die der Architekt gebaut hat und die zu den bemerkenswerten Gotteshäusern der St. Petersburger Diözese wurden, sind die Kirche der Barmherzigen Gottesmutter auf der Wassili Insel (Mitarbeit mit dem Ingenieur D. K. Prussak (1889-1898) und die Gotteserscheinungskathedrale im Hafen auf der Gutujew Insel (1891-1899).

Ab 1913 wirkt Wassili Kossjakow als Architekt der Heiligen Synod, als Erbauer vieler Kathedralen des Landes. Eine bedeutende Arbeit des Architekten war mit der Umgestaltung der Gebäude der Vertretung der Mariä-Verkündigungskirche auf der 8. Linie der Wassili Insel (1898-1899) uncl der Staroladoshski Vertretung (1904-1910) verbunden. Ein großer Verdienst W. A. Kossjakows war der Bau der größten Kathedrale Russlands der Vorrevolutionszeit, der Heiligen-Peter-und Pauls-Hofkirche in Peterhof (1895-1904), nach dem Entwurf des Architekten N. V. Sultanow.

Hier hat sich W. A. Kossjakow als Ingenieur und großer Bauleiter bei Bau- und
Ausbauarbeiten ausgezeichnet. Dabei baute er viel nach seinen eigenen
Entwürfen, unterrichtete und war als Wissenschaftler tätig.

Das hervorragendste Werk Wassili Kossjakows ist die großartige
Heiliger-Nicolaus-Kathedrale in Kronstadt (1902- 1913), das als Denkmal
den Helden der russischen Flotte gedacht und gebaut wurde.

Der Wille und das organisatorische Talent des Architekten W. A. Kossjakow hat beim Bau der Kathedrale sowie selbständige talentvolle Baumeister einschließlich seiner Brüder Wladimir (1866-1922) und Georg (1872-1925), die als Architekten und Künstler ausgebildet waren, als auch ganze Verbände vereinigt.

AIs angeborener Leiter und guter Organisator konnte er ohne viele Worte den Arbeitern zeigen, wie man ein Mauerwerk herstellen oder wie der Mörtel vorbereitet wird, er war imstande, Baugerüstsysteme zu entwerfen, Ingenieurprojekte zu entwickeln und komplizierte Ingenieurrechnungen durchzuführen. Er entwickelte viele komplizierte Projekte für die Stadtgestaltung, z.B. den Entwurf des Ankerplatzes in Kronstadt.

Außer den Kirchen, die von Wassili Kossjakow gebaut wurden, muss man folgende Gebäude nennen: die Alexander-Newski-Kirche in Krasnoje Selo (1891), die Kirche in Lebjashje (1911), die Kapelle bei dem Kriegsmarinelazarett in Kronstadt (1905) und viele andere Kathedralen in verschiedenen Städten Russlands und im Ausland, zum Beispiel, die Heiliger-Wladimir-Kathedrale in Astrachan (1895-1904), die Marinekathedrale in Liepaja (1900), die Kathedrale in Batumi, die originelle Kasaner Kathedrale in der Stadt Danilow und die Erlöserkirche im Dorf Kukuba im Jaroslawer Gebiet (1909-1912) und natürlich die Kasaner Kirche beim Jungfrauenkloster in St. Petersburg (1908-1915).

Die Zahl der von ihm entworfenen verschiedenen Gebäude ist erstaunlich groß. W. A. Kossjakow nahm an der Umgestaltung und der Rekonstruktion alter Gebäude teil.

Zum Andenken des Meisters wurde auf Initiative der Studenten der Universität für Architektur und Bauwesen und mit Hilfe der Äbtissin Sophia aus dem Jungfrauenkloster beschlossen, die Grabstätte für W. A. Kossjakow neben der Kathedrale zu errichten.

Am 10. Oktober 2007 wurde der Grundstein für die zukünftige Grabstätte gelegt. Als Autor trat der Student der Universität für Architektur und Bauwesen Alexander Novikov auf. Dieses Ereignis wurde dem 145-jährigen Jubiläum des Meisters gewidmet. An der Zeremonie nahm der ehemalige Rektor der Universität Prof. J. P. Panibratov teil.

Am 21. Juni 2008 wurde das Kossjakow-Denkmal eingeweiht, das durch die Spenden der Hochschullehrer, Studenten und Absolventen der Universität aufgestellt ist. Auf der Stelle aus dem roten Granit ist mit goldenen Buchstaben geschrieben (der Autor ist der Absolvent der Universität Nikolaj Kobzev):

Kossjakow Wassili Antonowitsch
1862 - 1921
Architekt der Kasaner-Kirche
Baumeister des Heiligen Synods
Direktor der Lehranstalt für Zivilbauingenieure

Presseinformation der Cultural Association "Admiralty", Michail Nikiforov
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1 Kommentar
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Antje Hellmann aus Jena | 17.10.2012 | 10:53  
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