Neue Projekte beim Kulturverein Stadtmauerturm

Seit 2002 haben sich einige engagierte Einwohner von Bad Langensalza zusammengefunden, um die Stadt kulturell aufzuwerten und den Kulturverein Stadtmauerturm zu gründen. Bewusst haben sie sich entschieden ein Verein zu sein, in dem etwas passiert. „Jeder hat sein Feld, in dem er tätig ist und das er betreut“, erklärt Jürgen Tappert. 22 ehrenamtlich Tätige, aber auch weitere nicht im Verein ansässige Freunde und Unterstützer kümmern sich um die verschiedenartigen Projekte des Vereins. Diese reichen von Konzerten von und für Jugendliche, Stadtführungen, Ausstellungen und vielem mehr. „Wir sind bemüht ein breites kulturelles Feld abzudecken“, erklärt Jürgen Tappert. Besonders wichtig sei es dem Verein außerdem den jungen Menschen der Region eine Basis bieten zu können. Junge Talenten sollen gefördert werden, sei es durch Auftrittsmöglichkeiten für junge Bands oder Ausstellungen für Talente in der Malerei oder Fotografie.
Als größtes Feld kümmert sich der Verein außerdem um das Bootscamp Mirow, ein Erlebniscamp an der Mecklenburger Seenplatte. Das Camp gibt es bereits seit 1963 und hat eine lange Tradition. Deshalb war es den Vereinsmitgliedern ein Bedürfnis das Camp selbst zu übernehmen, um es erhalten zu können. Viel Arbeit, Engagement und natürlich auch Geld stecken in dem Projekt. Zweimal im Jahr, manchmal auch häufiger werden hier eigene Ferienwochen angeboten, das Camp kann außerdem auch von anderen Organisationen und Vereinen gemietet werden.

Ausstellung gastiert erst in Bad Langensalza und später in Mühlhausen


Als aktuellstes Projekt kümmert sich der Verein momentan um eine Ausstellung, die den Titel „Nach den Rechten schauen“ braune Umtriebe zwischen Nazi-Rock und NPD-Mandat trägt und von der mobilen Beratungsstelle Thüringen bereitgestellt wird. Die Ausstellung ist Teil der Kampagne des Landkreis Unstrut-Hainich, „Mut zur Demokratie – gegen Gewalt – gemeinsam gegen Rechts“. Zu sehen ist sie zuerst vom 18. November bis 2. Dezember im Klagetor in Bad Langensalza, danach 14 Tage lang in Mühlhausen. Weil das Klagetor nicht durchgängig geöffnet ist, bittet der Verein bei Interesse um vorherige Anmeldung beim Vorsitzenden Volker Kasperski. Im Rahmen der Ausstellung gab es außerdem am 9. November eine Stadtführung unter dem Thema „Jüdisches Leben in Langensalza“, die gut besucht war und auch für Mühlhausen angedacht ist.


Ausstellung „Nach den Rechten schauen“
Vom 18.11. bis 02.12. im Klagetor Bad Langensalza.
Voranmeldung erforderlich unter 0178/9361451
vom 5.12. bis 19.12. in der Jugendkirche, St. Martini in Mühlhausen
Ausstellungseröffnung am 5.12. um 14 Uhr

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