Die glorreichen Sieben

Bad Tennstedter Sanierungsbrigade: (von links) Peter Florian, Lutz Kummer, Jürgen Reinhardt, Peter Zeyß und Karl-Heinz Exel. Beim Fototermin waren verhindert: Heinz Backhaus und Horst Nitschke.
Bad Tennstedt: St. Nikolai Kirche | Am letzten Sonntag, am Tag des offenen Denkmals, wurde sie mit einem ökumenischen Festgottesdienst wieder eingeweiht, die spätgotische Kirche St. Nikolai in Bad Tennstedt. Zu verdanken ist dieses den Mitgliedern des Fördervereins St. Trinitatis, die den traurigen Zustand ihrer Friedhofskirche nicht länger hinnehmen wollten.

Peter Florian, Lutz Kummer, Jürgen Reinhardt, Peter Zeyß, Karl-Heinz Exel, Heinz Backhaus und Horst Nitschke - bei der Einweihung nannte sie Probst Reinhard Werneburg "die glorreichen Sieben" - krempelten die Ärmel hoch und legten Hand an. Von Januar bis September 2011 leisteten sie 3.185 Stunden ehrenamtliche Arbeit und verbauten zum Beispiel 1.800 Kilogramm Ausgleichsmasse für den Fußboden, 2.400 Kilogramm Zement-Fertigmischung für die Fenstereinfassungen, drei Tonnen Kies für den Innenbereich, 18 Liter Firmis und knapp 200 Kilogramm Farbe.

Und das Bemerkenswerteste an dieser Kirchensanierung ist wohl dies: Alles wurde ausschließlich aus Spenden finanziert. Lediglich den Baustromanschluss bis zum Zähler bezahlte die Kirchenverwaltung.

Zur Einweihung am vorigen Sonntag, bei welcher der Männerchor und der Posaunenchor der Kurstadt für die Festmusik sorgten, erhielten die Mitglieder der "Baubrigade St. Nikolai" neben Blumen viel Anerkennung und lobende Worte Die neue alte Kirche war nämlich voll besetzt.

Es heißt gelegentlich, dass Wunder etwas länger dauern würden. Das von Bad Tennstedt dauerte genau neun Monate.
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