Helden unter uns

Heike Fritzlar (Foto: Mühlhäuser Röblinglauf e.V.)
MÜHLHAUSEN. Heike Fritzlar aus Mühlhausen wurde von den Usern der Homepage www.enzymkraft.de zur Laufheldin des Jahres 2014 gekürt. Als Belohnung erlebt sie eine fantastische Laufreise. So darf sie am 8. März am Halbmarathon in Paris teilnehmen, von dort weiter zum Halbmarathon nach New York (15. März) fliegen und schließlich beim Halbmarathon Lissabon (22. März) starten.

Zusammen mit dem Magazin Runner’s World suchte das Enzymkombinationspräparat Wobenzym® plus Menschen, die ihre Liebe zum Laufsport mit einem sozialen Engagement verknüpfen. Aus über 5.000 Bewerbern wählte eine Jury schließlich die interessantesten aus und stellte diese auf der Internetseite enzymkraft.de vor.

Heike Fritzlar ist Initiatorin und Organisatorin des Mühlhäuser Röblinglaufs, der unter dem Motto steht: “Wir laufen für Kinder, die selbst nicht mehr laufen können”. Die Startgelder der Kinder- und Jugendläufe gehen komplett an die Thüringer Kinderhospizarbeit. Beim letzten Mühlhäuser Röblinglauf gingen mehr als 3.200 kleine und große Läufer an den Start. 25.700 Euro Spendengelder konnten so an das Kinderhospiz übergeben werden.

Frau Fritzlar, war Ihre erste Reaktion, als Sie „Laufheldin des Jahres“ geworden sind?

Ich konnte es nicht glauben und habe die Gewinnbenachrichtigung gleich an meinen Mitstreiter Herrn Wettig weitergeleitet. Er hat sich so sehr für mich gefreut, dass diese Freude dann auch zu mir kam und ich wusste, dass es Realität ist.

Worauf freuen Sie sich bei der Reise am meisten?
Ich freue mich auf die Läufe in den wunderbaren Städten und darauf, dass dadurch viel mehr Menschen von unserem Projekt erfahren. Und der Konstrukteur der Brooklyn Bridge Johann August Röbling, kommt aus meiner Heimatstadt. Er ist Namensgeber meiner Schule und des größten Kinderlaufs in Thüringen - dem Mühlhäuser Röblinglauf. Ich werde mit Stolz über die Brooklyn Bridge gehen, zumal ich auch die wechselvolle Geschichte der Brücke kenne.

Welche „Charity-Projekte“ haben Sie in der Planung?
Momentan planen Herr Wettig und ich den 11. Mühlhäuser Röblinglauf am 24.4.2015. Wir werden in sieben Läufen für Kinder laufen, die selbst nicht mehr laufen können und so die Thüringer Kinderhospizarbeit sowohl stationär als auch ambulant weiterhin unterstützen. Doch auch die Kinder unserer Region werden gestärkt, indem sie erfahren, wie wichtig ihre Teilnahme ist und wie viel Spaß es macht, laufend zu helfen. Kinder, die auf Grund einer Behinderung mit einem Rollwagen an den Start gehen, freuen sich so sehr, dass wir als Organisatoren Gänsehaut bekommen. Wir wissen dann, dass wir alles richtig gemacht haben.

Was macht für Sie einen „Laufhelden“ aus?
Die veröffentlichten und auch die nicht veröffentlichten Projekte zeichnet ein hohes Engagement und soziales Handeln aus, sich für Menschen stark zu machen denen es nicht so gut geht. Es kostet Kraft, sich unablässig und dauerhaft dafür einzusetzen. Und das macht einen Helden aus, dass er nicht aufgibt und für eine Sache kämpft wie bei einem Marathon, Halbmarathon oder eben beim Mühlhäuser Röblinglauf.
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