Pflegeeltern für unseren Landkreis gesucht

Mühlhausen/Thüringen: ASB-UHK | Sie möchten Pflegeeltern werden?
Wenn leibliche Mütter und Väter überfordert sind, brauchen Kinder eine neue Familie.
Im Unstrut-Hainich-Kreis werden Familien gesucht, die sich ein Zusammenleben mit einem Pflegekind vorstellen können.
Pflegekinder sind Kinder - vom frühsten Säuglingsalter bis zum fortgeschrittenen Jugendlichen Alter - deren Eltern aus unterschiedlichen Gründen, zeitweise oder auch auf Dauer, nicht hinreichend für sie sorgen können.
Das betroffene Kind benötigt feinfühlige, geduldige und liebevolle Unterstützung der Pflegefamilie, die ihm ihr Verständnis für seine schwierige Situation zeigt und zur Entwicklung eines positiven Selbstbildes beiträgt.

Das Wichtigste zuerst:
Wenn Sie ein Pflegekind aufnehmen möchten, müssen Sie nicht verheiratet sein. Auch Alleinstehende und unverheiratete oder gleichgeschlechtliche Paare können ein Pflegekind aufnehmen.
Bei einer dauerhaften Unterbringung der Pflegekinder, sollten Eltern und Kind einen familienentsprechenden Altersabstand haben. Aber auch mit 45 Jahren kann man noch Säuglinge und Kleinkinder bei sich aufnehmen.
Da Kinder zum Spielen und Lernen Platz brauchen, benötigen Sie genügend Wohnraum, d.h. ein eigenes Zimmer für das Pflegekind wäre wichtig.
Sie sollten in gesicherten wirtschaftlichen Verhältnissen leben und mit Ihrem Einkommen unabhängig von den Leistungen sein, die Sie für das Pflegekind erhalten – für das Pflegekind erhalten Sie monatlich unabhängig von Ihrem Einkommen ein Pflegegeld, das den Lebensunterhalt des Kindes abdeckt.
Auf die Aufgabe als Pflegeeltern werden sie durch eine Qualifizierung vorbereitet. Auch nach der Aufnahme des Pflegekindes können Sie jederzeit fachliche Hilfen in Anspruch nehmen.



Häufig gestellte Frage:
Wird uns das Pflegekind wieder verlassen?
Das kommt darauf an, ob Sie ein Pflegekind in Dauer-oder Bereitschaftspflege bei sich aufnehmen möchten.
Bei der Dauerpflege leben die Pflegekinder in der Regel bis zu ihrem 18. Lebensjahr oder der Verselbständigung in der Pflegefamilie. Nur, wenn sich die Verhältnisse in der Herkunftsfamilie für das Kind deutlich verbessert haben, kann es dorthin zurück – das passiert nur selten.
Bei der Kurzzeitpflege lebt das Pflegekind etwa drei bis sechs Monate in der Pflegefamilie. Parallel wird in dieser Zeit überprüft, ob das Kind zurück zu den Herkunftseltern gehen kann, oder ob es sinnvoller ist, eine langfristige Unterbringung in einer anderen Familie zu suchen.
Ansprechpartnerin für interessierte Personen sowie weitere Informationen zum Pflegekinderwesen bei Frau Michel-Schürmann
Telefon 03601 8712202
E-Mail: Pflegefamilie@asb-kvuh.de
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