Verleihung des Waldpädagogikpreises Ecki

Kindern die Möglichkeit geben sich frei in der Natur zu entfalten Waldgruppe Kindergarten „Schleuseknirpse“ in Schleusingen
Mit einer Festveranstaltung wurde zum Abschluss der Waldjugendspiele
2012 von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, das Thüringer
Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz sowie
THÜRINGENFORST - AöR auf die Bedeutung der Walpädagogik aufmerksam
gemacht.

Höhepunkt der Veranstaltung war die Verleihung des
Waldpädagogikpreises „Ecki“, mit dem herausragende Leistungen auf
diesem Gebiet gewürdigt wurden. Gemeinsam mit dem Staatssekretär des
Thüringer Ministeriums für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und
Naturschutz, Herrn Roland Richwien, und dem Vorstand von
THÜRINGENFORST, Herrn Volker Gebhardt, zeichnete Herr Matthias
Wierlacher, Landesvorsitzender der SDW Thüringen, die Preisträger aus.

1. Preis:
Kindern die Möglichkeit geben sich frei in der Natur zu entfalten
Waldgruppe Kindergarten „Schleuseknirpse“ in Schleusingen

2. Preis:
Waldprojekte im Sinn der Bildung für nachhaltige Entwicklung
Grundschule „Am alten Wald“ Wiehe

3. Preis:
Incanemulo – Musiktheater von Schülern für Schüler / Bildungsprojekt
zum Schutz naturnaher Wälder
Schulförderverein der Regelschule Mihla e.V.

Weiterhin wurden 10 Forstamtsbedienstete und ehrenamtlich
waldpädagogisch tätige Personen durch den Landesvorstand der SDW
Thüringen ausgezeichnet.

Die Intention der SDW Thüringen ist die Arbeit der ehrenamtlichen oder
hauptberuflichen Waldpädagogen in Thüringen zu würdigen, aber auch
Schulen und Vereine mit vielerlei waldpädagogischen Projekten und
Konzepten Anerkennung auszusprechen. In der jetzigen Zeit ist es
wichtig, dass Kinder sich zu nachhaltigen Menschen entwickeln. Sie
sollen nicht nur Verantwortung für sich selbst, sondern auch anderen
Menschen und den nach uns kommenden Generationen gegenüber und vor
allen Dingen Verantwortung gegenüber der Natur übernehmen. Durch
Waldpädagogik werden Hoffnungen und das Gefühl der Selbstwirksamkeit
der Kinder gestärkt. Im Zentrum der Waldpädagogik stehen Schönheit und
das Erleben mit allen Sinnen, die Neugierde und das Abenteuer
Forschung - Lernen und Verstehen wird über direkte Naturbegegnung und
Sensibilisierung aller Sinne ermöglicht. Holz wird ertastet, Waldboden
wird barfuss erfühlt, Vogelstimmen wird gelauscht, Waldkräuter werden
gekostet, es wird mit der Lupe unter die Baumrinde geschaut und
Baumharz gerochen.
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