200. Ausbildungsvertrag unterzeichnet

In der BORBET Thüringen GmbH in Bad Langensalza wurde jetzt, mit Robin Kühn als Zerspanungsmechaniker, der 200. Ausbildungsvertrag im Bereich des Regionalen Service-Centers (RSC) Mühlhausen der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt abgeschlossen - ein Plus von 5,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dennoch wird es vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung immer schwieriger, alle betrieblichen Lehrstellen mit geeigneten Auszubildenden zu besetzen.

„Das positive Zwischenergebnis zeigt deutlich, dass sich die Unternehmen ihren Fachkräftenachwuchs so früh wie möglich sichern wollen“, erklärt Birgit Streich, Leiterin des RSC in Mühlhausen. Die meisten Firmen - so auch die BORBET Thüringen GmbH - hätten erkannt, dass sie in diesem Jahr ihre Anstrengungen bei der Bewerbersuche verstärken müssten, um am Ende nicht mit leeren Händen da zu stehen. Die Zeit für eine sorgfältige Bewerberauswahl ist nicht mehr gegeben. Schließlich hat für einen Großteil der Jugendlichen das Ausbildungsjahr am 1. August bereits begonnen.

„Aber in unserer Online-Lehrstellenbörse sind derzeit noch acht freie Ausbildungsplätze für dieses Jahr im Unstrut-Hainich-Kreis registriert“, informiert Birgit Streich. Davon entfallen einer auf das Hotel- und Gaststättengewerbe, zwei auf den kaufmännischen Bereich und fünf auf gewerblich-technische Berufe. Der Firmenausbildungsverbund Nord-West-Thüringen e. V., der für den Unstrut-Hainich-Kreis und den Landkreis Eichsfeld zuständig ist, hat noch zirka 50 unbesetzte Ausbildungsstellen in seinen Mitgliedsunternehmen. Ein Einstieg in das begonnene erste Lehrjahr ist auf jeden Fall noch möglich.

„Für leistungsschwache Schüler bieten die Unternehmen, wie in den vergangenen Jahren, wieder Betriebspraktika oder so genannte Einstiegsqualifizierungen an“, macht Birgit Streich auf Alternativen aufmerksam. Für einen Zeitraum von bis zu zwölf Monaten könnten sich die Jugendlichen dann ein Bild von den Anforderungen im Betrieb machen und hätten bei guten Leistungen berechtigte Chancen auf eine weiterführende Ausbildung mit Anerkennung des Praktikums. „Die Vermittlungsquote liegt bei immerhin 82 Prozent“, verweist die RSC-Leiterin auf den Erfolg der Bildungsmaßnahme und spricht den bisher unversorgten Bewerbern Mut zu, sich auf einen der zur Verfügung stehenden Plätze zu bewerben.
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