Annette Lehmann, MdL, lud wieder zum Unternehmerstammtisch

BAD LANGENSALZA. Schon seit einigen Jahren organisiert die Landtagsabgeordnete Annette Lehmann, CDU, regelmäßig zwei bis drei Mal im Jahr einen Unternehmerstammtisch. Wie die rege Teilnahme auch dieses Mal wieder gezeigt hat, hat die Grundidee des gegenseitigen Kennenlernens an Attraktivität nichts verloren. Im Gegenteil, das Treffen wird für den Meinungsaustausch gern genutzt. „Für mich als Politikerin ist es eine gute Möglichkeit aktuelle Informationen aus erster Hand zu bekommen.“, so Lehmann. Zum ersten Unternehmerstammtisch des Jahres 2015 hatte sie am 4. Juni 2015, gemeinsam mit dem Geschäftsführer Dr. Claus-Michael Honsel in das Unternehmen Borbet Thüringen eingeladen.

Borbet Thüringen produziert 4,2 Millionen Alu-Felgen jährlich

Insgesamt waren 15 Vertreter von hier ansässigen Firmen dieser Einladung gefolgt. Die Vorstellung des Unternehmens beeindruckte mit Zahlen, an die kaum ein Unternehmen dieser Region heranreicht. Pro Tag verlassen 70 LKWs mit Alu-Felgen das Firmengelände am Fliegerhorst. Die rund 900 Mitarbeiter produzieren jährlich 4,2 Millionen Stück. Seit Produktionsbeginn im Jahr 2002 wurde das Betriebsgelände mehrfach erweitert auf heute 55000 Quadratmeter Produktionsfläche. Der Rundgang durch die Produktionshallen war deshalb nicht nur lang, sondern vor allem spannend. Den Weg vom flüssigen Aluminium bis zur lackglänzenden Felge zu verfolgen, war für alle ein besonderes Erlebnis. Computergestützte Fertigung und Überwachung führt dazu, dass Zwischenprodukte beim kleinsten Mangel aussortiert und natürlich wieder eingeschmolzen werden. Neu ist ein vollautomatisches Zwischenlager für etwa 15 000 Felgen, das eine Optimierung der Prozesse in der Lackiererei und Glanzdrehen ermöglicht.
Anschließend berichtete Annette Lehmann im politischen Teil des Abends von ihrer Arbeit im Landtag, wo derzeit Themen wie Haushalt, Bildungsfreistellungsgesetz oder Elterngeld im Mittelpunkt stehen. Der Bundestagsabgeordnete Christian Hirte sprach über Auswirkungen der Mindestlohneinführung, aber auch zur Finanzentwicklung in Griechenland und zur Krise zwischen der Ukraine und Russland. Dabei berichtete er auch von seinen Gesprächen während seiner gerade absolvierten mehrtägigen Reise nach Russland.
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