Anträge zu Förderprogramm Wohnbau-Offensive noch möglich

Im Jahr 2014 haben das damalige Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr und die Thüringer Aufbaubaubank ein Förderprogramm aufgelegt, das der Sanierung von leerstehenden oder von Leerstand bedrohten Immobilien dienen soll, erinnert Landtagsmitglied Annette Lehmann in dieser Woche.
"Für diese Programm stehen bis zu 25 Millionen Euro für die drei Programmjahre 2015 bis 2017 zur Verfügung", so Lehmann. Näheres ist aus der „Richtlinie zur Förderung der Wohneigentumsbildung“ ersichtlich. Neben dem Sanierungsbonus können auch Kinderzulagen beantragt werden.

Die Landtagsabgeordnete Annette Lehmann (CDU) hatte das Programm damals sehr begrüßt, weil es, wie sie hoffte, auch zur Belebung und Entwicklung in den Dörfern und Städten ihres Wahlkreises beitragen könne. Besonders die familienfreundliche Komponente in Form der Kinderzulage sollte der Abwanderung von Familien entgegenwirken. Zum Stand der Inanspruchnahme hatte sie jetzt eine Kleine Anfrage an die Landesregierung gestellt. Aus der Antwort geht hervor, dass insgesamt 308 Anträge an die Thüringer Aufbaubank gestellt wurden. Davon wurden bisher 235 bewilligt in einem Gesamtumfang von 3.308.000 Euro. Nur 12 wurden abgelehnt, 22 wurden zurückgenommen und die anderen sind noch in Bearbeitung. Probleme bei der Umsetzung des Programms gebe es laut Ministerium für Infrastruktur und Verkehr aber nicht.

Annette Lehmann führt die noch relativ geringe Zahl der Antragsteller auf eine unzureichende Bekanntheit des Förderprogramms zurück. Die Veröffentlichungen über die Internetseite der Landesregierung und der Thüringer Aufbaubank sowie die Auslegung von Informationsmaterial auf Messen reiche ihrer Meinung nach nicht aus. Derzeit findet diese Informationen nur, wer gezielt danach sucht.

„Wenn ich in meinem Wahlkreis unterwegs bin, frage ich mich, ob die Möglichkeiten dieses Förderprogramms wirklich bei den Betroffenen ankommen. Auskünfte und Informationen zur Antragstellung bekommen die Bürger bei der Thüringer Aufbaubank (Infos auch auf der homepage der TAB). Wer eine leerstehende oder von Leerstand bedrohte Immobilie besitzt oder kaufen möchte und über eine Sanierung nachdenkt, sollte unbedingt nachfragen. Das Programm läuft noch bis 2017.“, so Annette Lehmann abschließend.
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