Bundestagsabgeordneter Manfred Grund (CDU) im Wahlkreis unterwegs

enertec Geschäftsführer Helmut Böttcher, MdB Manfred Grund, Büromitarbeiter Edgar Schmerbauch und MdL Elke Holzapfel vor einem Blockheizkraftwerk das demnächst in Samara/Russland arbeiten wird
Mühlhausen/Thüringen: CDU-Wahlkreisbüro | Energie heute und für die Zukunft

Nicht erst seit dem Beschluss der Bundesregierung zum Ausstieg aus der Atomenergie gehört der verstärkte Einsatz erneuerbarer Energien zu den öffentlich meist diskutierten Themen. Als Elektroingenieur hat der Bundestagsabgeordnete Manfred Grund (CDU) zusätzlich einen fachlichen Blick auf das Problem. Im Rahmen seiner Sommertour standen darum erneuerbare Energien im Mittelpunkt. Am 21. August 2012 besuchte er in Begleitung der Landtagsabgeordneten Elke Holzapfel (CDU) die Firma enertec Kraftwerke GmbH in Mühlhausen, die Stadtwerke Mühlhausen und die Gemeindeverwaltung Anrode.
Seit 2004 produziert enertec im Mühlhäuser Gewerbegebiet Blockheizkraftwerke. Von den insgesamt 37 Mitarbeitern sind inzwischen 18 mit Büroarbeiten befasst. Hier sieht Geschäftsführer Helmut Böttcher berichtet von umfangreichen Genehmigungsverfahren, die immer mehr Verwaltungsaufwand mit sich bringen. Im Moment wird auf dem Firmengelände gebaut. Mehr Büros und Schulungsräume entstehen. Blockheizkraftwerke aus Mühlhausen sind gefragt. Mit einem Leistungsspektrum von 18 kW bis 500 kW kommen sie beispielsweise in Hotels, Altenheimen, Fleischereien und Kläranlagen zu Einsatz, überall dort, wo es einen konstanten Wärmebedarf gibt. Von 20 kW bis 50 kW Leistungsvolumen wird in Serie gefertigt, darüber hinaus wird projektabhängig auf Kundenwünsche eingegangen.
Echte Probleme bereiten derzeit Volllastprobeläufe, die von den Kunden meist gefordert werden. Die Frage konnte Grund gleich anschließend bei den Stadtwerken Mühlhausen mit den Geschäftsführern Regine Gierse und Joachim Scheurich besprechen. Gemeinsam werde derzeit an der Lösung gearbeitet, so Scheurich. Enge Zusammenarbeit mit enertec sei vorgesehen.
Was die Energiewende betreffe, so sei vieles noch offen, sagte Gierse. Zum Ausstieg aus der Atomenergie vermisst sie die „die große Linie“. Dazu gehören auch Absprachen zwischen den Bundesländern. Mit der Zunahme von erneuerbaren Energien habe das Unternehmen mit zunehmenden Regulierungsproblemen zu tun. Ab dem nächsten Jahr gehören auch alle Ortsteile Mühlhausens zum Konzessionsgebiet der Stadtwerke.
Auf der Suche nach Einnahmequellen hat die Gemeinde Anrode einen neuen Weg beschritten. Wie Bürgermeister Siegfried Brand (CDU) berichtet, hat die Gemeinde zur Nutzung von Photovoltaik-Anlagen die Stiftung Anrode gegründet. Diese betreibt auf einer Freifläche und auf gemeindeeigenen Dächern Photovoltaik-Anlagen. Allein auf der Freifläche im Gewerbegebiet bei Bickenriede stehen auf 17000 Quadratmetern 4320 Module mit einer Gesamtleistung von 6,75 kWp. Landwirtschaftliche Nutzung unter den Modultischen erfolgt durch Schafe. Grund und Holzapfel äußerten sich von der durchdachten Lösung begeistert. Dreifacher Nutzen durch Erzeugung von Energie mittels Photovoltaik, durch die Schaffung von Einnahmen für die Gemeinde und letztlich die Weideflächen für die Schafe sind eine beispielhafte Lösung, die sicher bald Nachahmer finden wird.
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