CDU-Generalsekretär gibt Garantie für Förderschulen

Erwarten spannenden Wahlkampf: Stadtverbandsvorsitzender Tobias Kühler, Elke Holzapfel (MdL), CDU-Generalsekretär Dr. Mario Voigt, Jonas Urbach, Fraktionsvorsitzender der CDU im Kreistag Unstrut-Hainich
Mühlhausen/Thüringen: CDU-Stadtverband Mühlhausen | Vor der Landtagswahl: Wähler mobilisieren und Unterschiede der Politik deutlich machen

MÜHLHAUSEN. Die Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbandes Mühlhausen zeigte sich am Mittwochabend im Ratskeller durch die Urlaubszeit zahlenmäßig zwar geschwächt, aber dafür umso kämpferischer in Bezug auf die bevorstehende Landtagswahl. Dazu trug nicht nur die Direktkandidatin Elke Holzapfel bei, sondern auch der Besuch des Generalsekretärs der Thüringer CDU Dr. Mario Voigt. Holzapfel betonte, sie werde um jede Stimme kämpfen.
Nach kurzer Analyse des Kommunalwahlergebnisses durch den Stadtverbandsvorsitzenden Tobias Kühler, der den schmerzhaften Verlust von 4 Sitzen im Stadtrat feststellen musste, ergab sich eine lebhafte und kritische Diskussion zur Ursachenforschung. Während die Bürgerliste nur wenige Themen aufgegriffen hatte, war die CDU mit einem kompletten Wahlprogramm angetreten, das wegen seines Umfangs aber kaum ein Bürger zur Kenntnis genommen habe. Auch wenn der Wahlkampf nicht optimal gelaufen sei, sollen die Erfahrungen mit einigen Neuerungen, wie Kandidatenkonferenzen und Nutzung von Sozialen Netzwerken, weiterentwickelt werden. Einigen Stadtratskandidaten hat auch das gemeinschaftliche Auftreten gefehlt. Eine Zusammenarbeit in Sachfragen mit der Fraktion Bürgerliste, schloss der Fraktionsvorsitzende Volker Bade nicht aus. Marianne Vogt meinte, dass die CDU auch weiterhin einen Standpunkt haben und diesen auch vertreten müsse. Stimmungslagen hinterherzulaufen sieht auch Thomas Kretschmer nicht als Lösungsweg.
Im Blick auf die Landtagswahl in wenigen Wochen betonte der CDU-Generalsekretär: „Die Mannschaft ist wichtig.“ Thüringen stehe insgesamt gut da. „Mit einer Arbeitslosenquote unter 7 Prozent können wir uns sehen lassen.“ Dahinter stehe ein reales Plus an Arbeitsplätzen. Im Wahlkampf müssten die Unterschiede zu den anderen Parteien deutlich herausgestellt werden. Heftig diskutiert und nachgefragt wurde dann die Bildungspolitik. Voigt ließ keinen Zweifel, dass die CDU die Förderschulen und ein gegliedertes Schulsystem erhalten will. Zensuren als objektiver Bewertungsmaßstab ab Klasse 3 und das Erlernen der Schreibschrift seien seiner Ansicht nach unverzichtbar. Er forderte die Anwesenden auf, im Wahlkampf mutig Schlüsselthemen zu vertreten wie Wirtschaft und Finanzen sowie die Familien- und die Bildungspolitik der CDU. Die beiden CDU-Direktkandidatinnen aus dem Unstrut-Hainich-Kreis Elke Holzapfel und Annette Lehmann hätten mit ihrer Arbeit großen Anteil an der erfolgreichen Landespolitik der CDU und würden im Landtag unbedingt gebraucht.
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