CDU-Senioren des Unstrut-Hainich-Kreises besuchten Gedenkstätte am Point Alpha

CDU-Senioren an der Einnerungs- und Gedenkstätte Point Alpha
Geisa: Point Alpha | Der Besuch der Gedenkstätte „Point Alpha“ am 13. August, dem Jahrestag des Mauerbaus, war für die Mitglieder der Senioren-Union des Unstrut-Hainich-Kreises einer der politischen Höhepunkte des Jahres. Daran ließ deren Vorsitzende Elke Holzapfel (MdL) keinen Zweifel. „Indem wir Erinnerungs- und Gedenkstätten besuchen, zeigen wir, wie wir mit diesem wichtigen Ereignis der deutschen Geschichte umgehen.“, so Holzapfel. Immerhin 42 CDU-Senioren und Gäste haben an der Fahrt mit der zweieinhalbstündigen Führung durch die Gedenkstätte und das frühere US-Camp teilgenommen.
Begrüßt wurden die Gäste durch den Bürgermeister von Geisa Martin Henkel und den stellvertretenden Direktor der 2008 gegründeten Point Alpha Stiftung Dr. Henning Pietzsch. Henkel berichtete, dass die enge Anbindung von Geisa an die Region Fulda nach 1989 schnell wieder belebt werden konnte und die Folgen der langen Teilung überwinden half. Dr. Pietzsch verwies auf die Veranstaltungen in der Gedenkstätte zum Mauerbau und Mauerfall. Die Point Alpha Akademie widme sich der Bildungsarbeit zu diesem Thema.
Point Alpha, nahe Geisa, war seit 1950 der östlichste Beobachtungsposten der US-Army. Bis 1989 wurde hier Angriff der Truppen des Warschauer Paktes erwartet. Jeweils nur vier Wochen waren die amerikanischen Spezialeinheiten hier stationiert. Nicht nur in Sicht-, sondern sogar in Rufweite steht der Beobachtungsturm der DDR-Grenztruppen. Der Blick auf die teilweise originalen oder wieder hergestellten Grenzanlagen mit Stacheldrahtzäunen sowie die Funktionsweise von Minen und Selbstschussanlagen war für alle bedrückend.
Beim Blick auf die liebliche Landschaft des Fuldaer Beckens ist kaum vorstellbar, dass entlang der Grenzlinie in Kanalschächten Bomben deponiert waren, die im Ernstfall, ohne Rücksicht auf die Bevölkerung beiderseits der Grenze, das schnelle Vordringen der Sowjetischen Streitkräfte nach Frankfurt verhindern sollten.
Heute schraubt sich neben der Gedenkstätte eine blaue Friedensspirale in den Himmel, die die Worte Peace, Mir und Frieden als Botschaft des deutschen Volkes in die Welt trägt.
„Der 13. August 1961 rückte Freiheit und Demokratie für die DDR-Bürger in weite Ferne. Aber die Geschichte zeigt, der Freiheitswille lässt sich durch Stacheldraht und Beton nicht aufhalten.“ so Holzapfel am 13. August 2012 am Point Alpha
Ruthild Vetter
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