Zonengrenze hautnah erleben

Grenzturm bei Wendehausen (Foto: privat)
WENDEHAUSEN. Von Ostermontag bis zum 3. Oktober ist der Grenzturm bei Wendehausen sonntags von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Eine Ausstellung im Inneren des Turmes zeigt den Aufbau der Grenzsperranlagen, schildert das Leben im Sperrgebiet, berichtet über Opfer an der ehemaligen Grenze und Zwangsaussiedlungen, außerdem wird Auskunft über „Wüstungen der SED-Diktatur“ gegeben. In diesem Jahr wurden die Dokumentationen um einige interessante Dokumente aus den Archiven der Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen (BStU) erweitert.

Den Turm erreicht man von Wendehausen (2,5 km), von Katharinenberg (2,3 km) und von der Raststätte Grenzblick an der B249 (1,75 km). Wählt man den Weg vom Drei-Kreise-Eck, an der Landstraße zwischen Wendehausen und Heldra (5 km), kann man unterwegs auch die Agentenschleuse besichtigen.
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