Es ist nie zu spät für Alles...

PRESSEMITTEILUNG - 20.08.2015

Hintergrund: Das Thema Fachkräftemangel ist in aller Munde und Unternehmen signalisieren, dass Sie ihre Arbeitsstellen nicht besetzen können. Gleichzeitig gibt es eine Vielzahl Langzeitarbeitsloser, die händeringend nach einer neuen Tätigkeit suchen. Aber wie passt das zusammen? Aktuell ist die Situation schlichtweg so, dass die Wirtschaft Fachkräfte benötigt, aber kaum Bewerber auf dem Arbeitsmarkt sind, die über die notwendigen Abschlüsse verfügen.

Eine Alternative, diesem Dilemma entgegen zu treten, sind Umschulungen. Aber was bedeutet das konkret? Unter Umschulung versteht man die Aus- bzw. Weiterbildung für eine andere als die vorher ausgeübte oder erlernte Tätigkeit. Kenntnisse und Erfahrungen aus der vorigen Tätigkeit erlauben oft eine Verkürzung der Ausbildung gegenüber einem Anfänger. Das heißt zum Beispiel, dass der neue Beruf anstatt in drei Jahren in zwei Jahren erlernt wird. Ansonsten ist alles genauso wie bei einer Erstausbildung. Es gibt einen Lehrplan, Leistungskontrollen und natürlich eine Abschlussprüfung vor der zuständigen Kammer. Grundsätzlich ist auch ohne vorherige abgeschlossene Berufsausbildung eine Umschulung möglich, ob die Voraussetzungen dafür vorliegen prüfen die zuständigen Mitarbeiter des Jobcenters in jedem Einzelfall.

Im Jobcenter Unstrut-Hainich-Kreis weiß man, dass die Wirtschaft schon jetzt händeringend nach Fachkräften sucht. Die demografische Entwicklung tut da noch ihr Übriges. „Angesichts dieser Entwicklungen wollen wir unsere Kunden motivieren, sich mit dem Thema Umschulung zu beschäftigen und zusammen mit unseren Mitarbeitern, die Weichen für einen neue berufliche Zukunft zu stellen“, informiert Bereichsleiter Gerd Pächer.

Die Erfahrungen und Zahlen im Jobcenter Unstrut-Hainich-Kreis zeigen, dass Bewerber die über einen Fachkraftabschluss verfügen, besser entlohnt werden, schneller beruflich aufsteigen, seltener den Arbeitgeber wechseln oder arbeitslos sind.

Das Jobcenter Unstrut-Hainich-Kreis hat auch in den vergangenen Jahren für zahlreiche Bewerber Umschulungen ermöglicht. „Vom Altenpfleger bis zum Schornsteinfeger hatten wir schon alles dabei und für die Teilnahme an einer Umschulung gäbe es grundsätzlich keine altersmäßige Beschränkung“, so Pächer.

„Bemerkenswert sei auch, dass fast alle, die eine Umschulung erfolgreich absolviert haben, anschließend in den Arbeitsmarkt integriert werden konnten“, ergänzt Pächer.

Auch für Unternehmen, die ihre Ausbildungsplätze nicht besetzten konnten, bieten betriebliche Einzelumschulungen gute Chancen, den Fachkräftebedarf des Unternehmens zu decken, wettbewerbsfähig zu bleiben und damit ihre soziale Verantwortung zu unterstreichen. Für die Beratung von Unternehmen zu diesem Thema, stehen die bewerberorientierten Vermittler des Jobcenters Unstrut-Hainich-Kreis gern zur Verfügung. Kontaktdaten und weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseite:
www.jobcenter-uhk.de.

Ich empfehle allen motivierten Bewerbern des Jobcenters Unstrut-Hainich-Kreis, die sich der Herausforderung Umschulung stellen wollen, ihre zuständige Vermittlungsfachkraft konkret anzusprechen. Sie erhalten dann alle Informationen, erfahren was notwendig ist, welche Möglichkeiten es gibt und wie wir sie persönlich und finanziell, vor, während und nach der Umschulung unterstützen können. Nutzen Sie diese Chance: „Denn es ist nie zu spät für Alles!“, so Pächer.

Und für ganz eilige hat er noch einen Tipp! „Kontaktieren sie unsere Vermittlungsfachkraft Frau Romina Coccejus telefonisch unter folgender Nummer 03601/8861262 und vereinbaren sie gleich einen Beratungstermin.“

Anja Schöwe-Wipprecht
Pressesprecherin
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