Originelles Feriendomizil steht kurz vor der Eröffnung

Von außen erhält der Ferienzug noch einen ansprechenden Farbanstrich. (Foto: LRA)
KIRCHHEILINGEN. Ehe die originellste Ferienwohnung des Unstrut-Hainich-Kreises am 4. Mai offiziell eröffnet wird, müssen noch einige Besorgungen und letzte Handgriffe erledigt werden. Bei einem Arbeitsbesuch in Kirchheilingen informierte sich Landrat Harald Zanker vor wenigen Tagen beim Vorstand des Aufsichtsrates der Agrargenossenschaft Kirchheilingen, Frank Baumgarten, über den aktuellen Stand.

Der Ferienwaggon gehört zu den Projekten, die mit Mitteln des Regionalbudgets aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) finanziert werden. Ehe die ersten Gäste Einzug halten, müssen noch Schlafdecken, Bettwäsche, Küchengeschirr und andere Utensilien besorgt werden. Außerdem sollen die schmucken Unterkünfte auch von außen einen frischen Farbanstrich erhalten.

Aus dem Regionalbudget fließen insgesamt 99.000 Euro in dieses Projekt. 10.000 Euro davon wurden zuletzt für die Ausstattung investiert. Der Förderverein „Freibad Kirchheilingen“ übernimmt 7.000 Euro als Eigenanteil.

In dem umgerüsteten Eisenbahnwaggon können bis zu acht Personen in zwei voneinander getrennten Abteilen außergewöhnliche Urlaubstage verbringen. Die separaten Ferienunterkünfte sind je mit Dusche, WC, Miniküche, Sitzmöbeln und vier Schlafgelegenheiten ausgestattet. Auch wenn dieser Zug den Bahnhof in Kirchheilingen nicht verlassen wird, werden doch Abenteuerlust und Freude am Außergewöhnlichen geweckt. Dessen sind sich Frank Baumgarten und Landrat Harald Zanker sicher und vom Erfolg des Projektes überzeugt. Zahlreiche Interessenten haben sich bereits gemeldet. Die ersten Gäste werden hier ihre Hochzeitsnacht verbringen.

Ein weiteres Thema war der Ausbau des Kneipp- und Kleinbahnradweges zwischen Tottleben und Kirchheiligen.

Auf der Trasse der ehemaligen Kleinbahnstrecke Bad Langensalza-Kirchheilingen-Haussömmern entstand 1995 ein Radwanderweg mit kleinen thematischen Oasen zum Thema Kleinbahn. Später wurden die Informationstafeln um das Thema Kneipp-Kuren (5 Säulen: Wasser, Bewegung, Ernährung, Heilpflanzen und Lebensordnung) erweitert.
Nun soll mit Mitteln des Regionalbudgets der Radweg-Teilabschnitt zwischen Tottleben und Kirchheilingen (2,8 km) einer „Verjüngungskur“ unterzogen und komplett asphaltiert werden.

Dank des gemeinsamen Engagements der Gemeinde Kirchheilingen, des GUZV „Seltenrain“, des Heimatvereins, der Agrargenossenschaft e.G. Kirchheilingen, der RAG Unstrut-Hainich und des Regionalbudgets entstand rund um den alten Bahnhof ein ländliches Zentrum der Erholung, Gastronomie und Geselligkeit. Der „Alte Speicher“ , das Kleinbahnmuseum, eine Streuobstwiese und das „Öbsterstübchen“ liegen in unmittelbarer Nachbarschaft zum Feriendomizil auf Schienen.
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