So schmeckt die Heimat

Am sichersten finden Verbraucher regionale Produkte bei Direktvermarktern, in den Filialäden heimischer Produzenten und auf den Wochenmärkten. (Foto: pixelio.de)
Regionale Lebensmittel sind zunehmend im Kommen. Oder wieder zunehmend im Kommen. Nach den zahlreichen Lebensmittelskandalen in der Vergangenhweit sind viele Verbraucher verunsichert. Hinter deren deutlichen Interesse an Informationen über die Herkunft und den Produktionsprozess steht der Wunsch nach Lebensmitteln, von denen man weiß wo und wie sie produziert werden. Am sichersten finden Verbraucher regionale Produkte bei Direktvermarktern, in den Filialäden heimischer Produzenten und auf den Wochenmärkten.

Wenn Verbraucher regionale Produkte kaufen und konsumieren, sorgen sie für eine sichere gesunde Ernährung, für eine Stärkung landwirtschaftlicher Betriebe vor Ort und für die Sicherung von Naherholungsflächen. Produktion, Vermarktung und Konsum regionaler Produkte hat viele Vorteile. Von diesen Vorteilen profitieren die Verbraucherinnen und Verbraucher, die Landwirte, die verarbeitenden Betriebe und die Gesellschaft insgesamt.

In der Region erzeugte Lebensmittel sind frischer durch kürzere Wege und Transportzeiten, sie sind geschmacklich voll ausgereift und bieten eine große Vielfalt im Angebot sowie in der Verarbeitung. Auch sind saisonale Produkte oft relativ günstig im Preis und ermöglichen den direkten Kontakt zwischen Erzeugern und Verbrauchern. Für die Verbraucher erhöhen solche Produkte die Überschaubarkeit in der Region, sie sichern letztlich durch die Nähe zum Produzenten das Vertrauen in Lebensmittelqualität und Lebensmittelsicherheit.

Aber auch die Vorteile für Landwirte und Lebensmittelverarbeiter liegen auf der Hand: Regionale Lebensmittel erhöhen die betriebliche Wertschöpfung und tragen zur Einkommenssicherung bei. Sie steigern die Ertragssicherheit durch eine breitere Produktions- und Angebotspalette, sie können den Betriebsmitteleinsatz verringern und tragen zum Erhalt von Arbeitsplätzen bei. Letztlich sichern sie den Geldumlauf in der eigenen Region.

Die unbestrittenen Vorteile für die Gesellschaft sind also diese: Regionale Lebensmittel erhalten Infrastruktur, Betriebe und Arbeitsplätze in ländlichen Räumen und erhöhen dadurch deren Lebensqualität und Attraktivität, erhöhen die regionale Wertschöpfung und verringern den Transportaufwand. Sie tragen zum Erhalt der landwirtschaftlichen Nutzung und damit der Kulturlandschaft bei, erhalten traditionelle Kenntnisse wie regionaltypische Rezepte, handwerkliche Fähigkeiten, stärken die regionale Identität, das Wir-Gefühl und das Image der Region.
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