Thüringen zu Fuß - W wie Weg: Der Hünenteichweg

Frühjahrsblüher am Hünenteichweg.
 
Der Tipp kommt von Dietrich Reiche, Ranger, im Nationalpark Hainich. (Foto: Nationalpark Hainich)
Kammerforst: Wanderparkplatz Am Zollgarten |

Der Rundwanderweg Hünenteich ist der erste im Nationalpark Hainich, welcher vom Deutschen Wanderverein in der Rubrik „Naturvergnügen“ zertifiziert wurde. Dieses Zertifikat garantiert dem Wanderer ein Naturerlebnis der besonderen Art. Der Tipp kommt von Dietrich Reiche, Ranger, im Nationalpark Hainich.

WEG-Name: Der Hünenteich ist ein künstlich gestauter Erdfall, der vermutlich zur Fischzucht für die Siedlung „Gräverode“ diente. Durch den abwechslungsreichen Wegeverlauf, alte Buchenmischwaldbestände mit teilweisem dichten Unterwuchs, Totholz, Waldwiesen, eine verwilderte Streuobstwiese, Erlenbruch, dem Hünenteich und durch die imposanten jahreszeitlichen Veränderungen ist dieser Weg über das ganze Jahr hinweg ein „Naturvergnügen“.

WEG-Einstimmung: Bevor der Wanderer den Hünenteichweg von den drei möglichen Ausgangspunkten beginnt, erhält er an jedem der drei Wanderparkplätze durch die Infotafeln das nötige Wissen zum Weg und über das UNESCO-Weltnaturerbe Hainich.

WEG zum Weg: Der Ausgangspunkt Parkplatz Fuchsfarm ist von Mülverstedt, der Parkplatz Rüspelsweg über Flarchheim und der Parkplatz Zollgarten von Kammerforst jeweils mit dem Auto erreichbar. Die Ortschaften sind durch das öffentliche Nahverkehrsnetz mit Mühlhausen und Bad Langensalza verbunden. Von den Haltestellen sind die jeweiligen Wanderparkplätze etwa 1,5 km bis 2,5 km entfernt.

WEG-Markierung:
Wanderer folgen dem Frosch-Symbol.

WEG-Steigung: Es ist nur ein allmählicher Anstieg von rund 50 Höhenmetern zu bewältigen.

WEG-Einschränkungen: Grundsätzlich ist der Weg ganzjährig begehbar, bei Nässe kann es an einigen Stellen rutschig sein.

WEG-Länge: Vom Wanderparkplatz Fuchsfarm sind es 5,5 km und von den Wanderparkplätzen Rüspelsweg und Zollgarten sind es jeweils 6,8 km. Für den Wanderweg sollte man 1,5 h bis 2 h Zeit einkalkulieren. Pausenzeiten sind nicht berücksichtigt.

WEG-Beschaffenheit: Es geht über überwiegend unbefestigte Wald- und Wiesenwege, kleine Abschnitte sind geschottert und 200 Meter asphaltiert. Der Weg istz nicht barrierefrei.

WEG-Pausen: Am Wanderparkplatz Fuchsfarm ist eine Wandergaststätte. Über den Weg verteilt sind Bänke zum Verweilen und am Hünenteich zwei Sitzraufen.Von den Wanderparkplätzen Fuchsfarm und Rüspelsweg führt nach etwa der Hälfte der Strecke ein kurzer Abstecher zur Umweltbildungsstation mit mehreren Rastmöglichkeiten und dem wunderschönen Kinderspielplatz „Wildkatzenkinderwald“. Vom Parkplatz Zollgarten aus läuft man direkt am Spielplatz vorbei.

WEG-Aussichten: Interessante Waldbilder zeichnen diesen Weg aus - mit starken Buchen, Eichen, Eschen und Bergahorn, Totholz. Dichter Unterwuchs wird unterbrochen durch Freiflächen, die der Wiederbewaldung unterliegen. Der Wanderer erlebt je nach Jahreszeit das Hämmern der Spechte und für das Auge die Frühlingsblüher, ein stimmungsvolles Teichleben mit Libellen und quakenden Fröschen, ein buntes Farbenspiel und kühle Stille.

WEG-Kreuzungen: Der barrierefreie Brunstalweg, der Saugrabenweg, der Germanische Kultpfad und der Hainichlandweg kreuzen den Hünenteichweg.

WEG-Termin: Gruppen können in der Nationalparkverwaltung nach Führungen fragen

WEG im Internet: www.nationalpark-hainich.de
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