Buxtehuder Wochen beginnen: Zwei Duelle in sieben Tagen

(Foto: Mario Gentzel)
Von Jens Henning

BAD LANGENSALZA. Fortuna wollte es so, dass die Handballerinnen des Thüringer HC und des Buxtehuder SV zweimal innerhalb von sieben Tagen aufeinander treffen.

Am Sonnabend, 15 Uhr, geht es in der Salza-Halle in Bad Langensalza um Punkte in der Hauptrunde um die Deutsche Meisterschaft. Eine Woche später treffen beide Vereine wieder aufeinander, wieder in der Salza-Halle. Dann rückt der DHB-Pokal in den Mittelpunkt. Der Sieger zieht in die Runde der besten acht Mannschaften.
Handball-Insider verbinden mit der Ansetzung THC gegen Buxtehude sofort das Finale der vergangenen Saison. Der THC und Buxtehude spielten nicht nur das Finale um die Deutsche Meisterschaft 2011 aus, sie standen sich auch im Final Four in Göppingen im Endspiel gegenüber. Vor gut einem Jahr hatte immer der THC das bessere Ende.

Beim Kampf um den Deutschen Meistertitel musste der Rechenschieber ausgepackt werden. Die mehr geworfenen Auswärtstore entschieden, weil beide Vereine (34:29, 23:28) jeweils auswärts gewonnen. Der THC hatte hauchdünn die Nase vorn. Und auch das Pokalfinale war ein Leckerbissen. Das Ende ist bekannt: Der THC machte eine Woche später in Göppingen mit dem 27:25 (14:13) das Double aus Meisterschaft und Pokal perfekt.

Diese Resultate sind an den nächsten zwei Wochenenden nicht viel wert. Buxtehude gab in der Hinrunde bereits die erste Antwort. Am 14. September gewann der BSV 22:21 gegen die Mannschaft von Trainer Herbert Müller. Es war bis zum 25:26 in Göppingen vor zehn Tagen die einzige Saisonniederlage des THC.
Eine Prognose, wie das Spiel um Sonnabend um Punkte für die Hauptrunde ausgeht, wird wohl niemand abgeben. Zu eng liegen beide Vereine. In der Tabelle trennen sie nur einen Minuspunkt.

Ein Unentschieden wird es wohl nicht geben, wenn man auf die Bilanzen schaut. Der THC hat in dieser Saison noch nie in einem Spiel die Punkte mit dem Gegner geteilt, entweder gab es Sieg oder Niederlagen, aber nie ein Remis.
Entspannt zuschauen können die Handballerinnen des HC Leipzig. Der HCL ist erst am Sonntag gefragt im Heimspiel gegen Bad Wildungen. Möglicherweise sind die Leipzigerinnen nach dem Wochenende der lachende Dritte.

Am 4. Februar geht es weiter mit den Buxtehuder Wochen. In den 60 Pokal-Minuten wird es definitiv kein Unentschieden geben. Sollte das Spiel nach der regulären Spielzeit noch keinen Sieger haben, geht die Partie in die Verlängerung. Das ist aber noch Zukunftsmusik.
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