Gestolpert, aber nicht gestürzt: Die Handball-Favoriten siegen allesamt nur mit einiger Mühe

Für den THC-Erfolgstrainer Herbert Müller zählt im heutigen letzten Spiel der Hinrunde gegen Tabellenschlusslicht Celle nur ein Sieg. Den kann er freilich nicht herbeibeten, der muss erkämpft werden. (Foto: Mario Gentzel)
Von Jens Henning

BAD LANGENSALZA. Lag es an der WM-Pause, lag es am blamablen Auftritt der deutschen Nationalmannschaft in Brasilien oder lag es doch an den zu deftigen Happen über Weihnachten? Die drei Favoriten im Kampf um den Deutschen Meistertitel, Thüringer HC, HC Leipzig und Buxtehuder SV, lieferten am vergangenen Freitag nur Schonkost ab. Das beste an den drei Spielen waren die Ergebnisse. Der THC gewann 30:26 gegen Frankfurt, Leipzig stolperte sich zu einem Last-Minute-Sieg von 26:25 bei der HSG Blomberg-Lippe und Buxtehude hatte beim 30:28 gegen Frisch Auf Göppingen mehr Mühe als erwartet. Göppingen glich nach 51 Minuten beim 24:24 aus, schaffte drei Minuten vor Ultimo beim 27:28 den Anschlusstreffer.

Am ersten Spieltag des Sportjahres 2012 ist Buxtehude spielfrei. Die Leipzigerinnen bekommen es in der Arena mit Leverkusen zu tun. Leverkusen kassierte am Freitag beim 30:31 eine überraschende Heimpleite, konnte in der Tabelle nicht am Tabellenvierten VfL Oldenburg vorbeiziehen. Verliert Leverkusen auch in Leipzig, fällt die Bayer-Sieben mit neun Minuspunkten aus zehn Spielen ins Tabellen-Niemandsland zurück. Am 14. Januar muss Leverkusen zum Tabellennachbarn nach Frankfurt. Da könnte die Minus-Bilanz weiter anwachsen. Dann stünde Bayer bei elf Minuszählern.
Tabellenführer THC reist am 4. Januar zum punktlosen Tabellenschlusslicht SVG Celle. Für den THC mit Erfolgstrainer Herbert Müller zählt im letzten Spiel der Hinrunde nur ein Sieg. Zehn Tage später, am 14. Januar, muss die Müller-Truppe nach Göppingen. Dass der Tabellenstand in dieser Saison nur zweitrangig ist, bewiesen die Frauen von Frisch Auf in Buxtehude.

Nach Göppingen hat der Thüringer HC noch zweimal Heimrecht im Monat Januar. Mit Trier gastiert am 21. Januar der finanziell ins Trudeln geratene Liga-Vorletzte. Die Woche drauf verwandelt sich die Salza-Halle in eine Fest-Halle.
Am 28. Januar, dann schon mit Anwurfzeit 15 Uhr, kommt es in Bad Langensalza zum Liga-Kracher mit einem der beiden ärgsten Verfolger, mit dem aktuellen Tabellendritten Buxtehuder SV.

Mit dem haben die Thüringerinnen nämlich noch eine Rechnung offen vom 14. September 2011. An jenem Tage kassierte der Thüringer HC mit dem 21:22 die bisher erste und einzige Saisonniederlage in nationalen Wettbewerben.
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