Hoppla, hoppla HCL! THC-Verfolger spielt nur unentschieden

Auf den THC warten in den nächsten Tagen gleich zwei Heimspiele – erst kommt am 21. Januar Trier in die Salza-Halle nach Bad Langensalza, eine Woche später, am 28. Januar, der Pokalkontrahent Buxtehude. (Foto: Mario Gentzel)
Von Jens Henning

BAD LANGENSALZA. So schnell geht’s. Da spricht nichts für den Gegner und plötzlich klaut der Gast einen Punkt. Passiert ist das dem Vorzeigeverein HC Leipzig beim 29:29 gegen Bayer Leverkusen. Vor dem Spiel war nur von einem Sieg der Leipzigerinnen die Rede, nach dem Abpfiff durfte sich der HCL glücklich schätzen, nicht verloren zu haben. Die Bayer-Sieben führte nach 51 Minuten 26:22. 60 Sekunden vor Schluss stand es noch 29:27 für Leverkusen.
Nicht solche Probleme hatte der Tabellenführer Thüringer HC beim Schlusslicht Celle. 30:22 hieß es für die Thüringerinnen, das war der neunte Sieg im zehnten Pflichtspiel. Da der HC Leipzig nur einen Punkt holte, vergrößerte sich der Abstand der beiden Vereine auf nur zwei Punkte.

Am Samstag muss der THC nach Göppingen. Mit der EWS-Arena verbinden die THC-Frauen gute Erinnerungen. Im Mai 2011 machte die Mannschaft von Herbert Müller in Göppingen den zweiten Titel perfekt. Nach dem Deutschen Meistertitel holte der THC beim Final Four durch zwei Siege gegen Leipzig und Buxtehude den nationalen Pokalsieg. Am Samstag geht es aber nicht um den DHB-Pokal, sondern um zwei weitere Punkte im Kampf um eine gute Ausgangsposition für die Play-off-Phase.

Dass der Gastgeber Göppingen nur Tabellenachter ist, dürfte für Herbert Müller unwichtig sein. Mit einer ähnlich überzeugenden Leistung wie in Celle sollten die Pluspunkte 19 und 20 eingefahren werden.

Dass Göppingen zu einem Stolperstein werden kann, das bekam vor zwei Wochen der Buxtehuder SV in eigener Halle zu spüren. Der BSV krampfte sich zu einem 30:28-Arbeitssieg. Bis in die Schlussphase waren die Frauen von Frisch Auf Göppingen drauf und dran, dem Liga-Favoriten von Buxtehude zu blamieren.
Auf den THC warten in den nächsten Tagen gleich zwei Heimspiele – erst kommt am 21. Januar Trier, am 28. Januar der Pokalkontrahent Buxtehude in die Salza-Halle nach Bad Langensalza.

Mit drei Siegen in Folge könnte der amtierende Deutsche Meister einen Grundstein legen für die letzten sieben Partien in der Hauptrunde. Nach dem 14. April geht es weiter im Play-off-Rhythmus. Die vergangene Saison hat bewiesen, dass ein erster Platz nach der Hauptrunde kein Nachteil ist.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige
Anzeige