LaufTraumReise unserer LAUFHELDIN

Meia Maratona de Lisboa (Foto: http://www.meiamaratonadelisboa.com/)
 
Unsere LAUFHELDIN hat ihre Startnummer - 4938 zum 25. Meia Maratona de Lisboa
Lissabon (Portugal): Meia Maratona de Lisboa | Station 3 – Lissabon

“Stark! Para crianças com doenças terminais.“ – Stark! Für todkranke Kinder.

Der Lissabonner Halbmarathon - der Lauf in den Sommer für Selfi-Arme und Sightseeing-Läufer.

Mit einem fröhlichen guten Morgen beim Frühstück im Hotel Turim Lisboa wurde ich von einem bekannten Läufer aus Erfurt gegrüßt. Die Thüringer waren stark vertreten. Also ging der Tag recht gelassen los. Doch bereits beim Umstieg von der U-Bahn in den Zug wurde deutlich, hier waren wohl einige Sportler unterwegs. Im Trippelschritt wurde man die Treppe hinauf geschoben. Kaum Platz zum Luft holen. Der Zug konnte längst nicht alle mitnehmen. So eng bei eng ging es weiter bis zum Startbereich auf der Brücke Ponte 25 de Abril. Die Sonne kam durch und die Stimmung schien gut zu sein. Dem Hinweis folgend, sich möglichst weit vorn einzureihen, folgte ich, so war zumindest meine Annahme. Der Startschuss fiel und es begann der Gänsemarsch erneut. Nach 500 m hoffte ich, an all den Selfi-Armen, Mini-Marathonies, Walkern, Sightseeing-Besessenen vorbeizulaufen. Chancenlos! Ellenbogen in der Seite, wedelnde Beine am Schienbein. Ich war wohl doch zu weit hinten.

Bei km 5 trennten sich endlich die Strecken der Halbmarathonies und Walker bzw. Mini-Marathonies. Allerdings verengte sich die Straße und das Abbremsen vor stehenden oder gehenden Läufern wechselte sich mit Überholmanövern ab und das bis ins Ziel. Also beschloss ich, die Gelassenheit der anderen zu übernehmen und ab und an den Blick auf den Fluss RioTejo mit seinen Segelbooten zu genießen. Im Ziel hieß es wieder Trippelschritt, warten auf Getränke.

Meine Wasserflasche, die mir auf der Strecke als Dusche auf Grund der sehr warmen Temperaturen diente, war für eine Läuferin die Rettung. Wie auch in Paris habe ich hier sehr viele kollabierte Läufer gesehen. Der Rettungsdienst war mit dem Fahrrad unterwegs, um schnell zu reagieren. Wie froh können die Teilnehmer vom Röblinglauf sein auf Grund der hervorragenden und beispielgebenden rettungsdienstlichen Absicherung.

Generell ist der Lissabonner Halbmarathon ein Lauf für Familien, Genießer, Sonnenanbeter, liebevoll organisiert, scheinbar überfordert mit der Logistik, aber mit Sonnenhüten zum Start und Eis im Ziel. Gelassen und entspannt, wie die wundervolle Altstadt mit ihren kleinen Gassen, der historischen Straßenbahn und dem Castelo d. S. Jorge und immer mit Blick zum Wasser, so lässt sich der Lauf erklären. Und sollte ich ihn je noch einmal in Angriff nehmen, dann mit dem Mühlhäuser Laufmaus-Quartett ( Elke Deutschmann, Anke Neubauer und Paula Fritzlar) als Sightseeing-Tour mit Sonnenhut, aber ohne Selfi-Arm.

Verliebt habe ich mich in ein kleines Fischerdorf Cascais, 40 min von Lissabon entfernt, was ich 3 mal aufsuchte, um den Charme und die Wellen am Atlantik und die Ruhe zu genießen. Eine atemberaubende LaufTraumReise geht zu Ende mit unendlich vielen Eindrücken, aber ich freue mich auch, wieder nach Hause zu kommen. Ich bin die 3 Halbmarathons sehr gern gelaufen, zumal Alexander Wettig die großartige Spendenaktion für das Kinderhospiz ins Leben gerufen hat. Und dadurch gehörte mein Lächeln beim Meia Maratona de Lisboa: meinen Fitnessmäusen Ina Sill, Antonia Petereit, Angela Müller und Ines Schnellert. Außerdem spendeten für die letzten Kilometer: Thomas Vollrath, Thomas Schikora, Laufheldin 2013: Cornelia Hilka, Bianca Preuß und Christian Georgi sowie 2 namentlich nicht bekannte.

Danke Eure Laufmaus
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