Mühlhäuser Waldverein erkundet den Pummpälzweg

Klaus König, Der Kobold Pummpälz
Bad Salzungen: Pummpälzweg | Der Pummpälzweg dessen Name sich auf eine Sage bezieht, in der der Kobold Pummpälz den Nachtwandlern in den Nacken springt und mit Ohrfeigen wieder auf den richtigen Weg bringt, verläuft von Bad Salzungen nach Eisenach.
Einige erprote Wanderer des Waldvereins wollten den berühmten Skulpturenweg, der 2002 eingeweiht wurde, erkunden und wanderten daher von Bad Salzungen nach Eisenach.
Mit dem Zug ging es nach Bad Salzungen. Hier angekommen suchten wir vergebens Hinweisschilder, die den Pummpälzweg markieren sollen. Nach langem Suchen und durch die Mithilfe von Passanten wurden endlich einige verwitterte Schilder gefunden, und wir konnten nun in Richtung Burgruine Frankenstein laufen.
Selbst hier fanden wir nur ein verwittertes Hinweisschild, dass auf den Pummpälzweg aufmerksam machte.
Ab der Burgruine Frankenstein ging es auf einem Teerweg durch die Felder nach Witzelroda und weiter nach Gumpelstadt. Nach dem Passieren des Ortes erreichten wir den "Holle Stein". Hier konnten wir zwei mächtige Felsen sowie zwei schöne Holzskulpturen bewundern. Danach wurden die Kuhteiche, drei mit Seerosen bewachsene kleine Wasserflächen erreicht.
Auf einem bergauf führenden Waldweg wanderten wir durch das Glauchsthal mit seiner ehemaligen Wüstung zum "Lindenstock". ( Skulpturen und Bänke ) Weiter
gingen wir auf einer geteerten Straße immer noch bergauf bis zum Forsthaus Kissel. Dieses Haus ließ Herzog Georg II. schon vor 130 Jahren errichten.
Der Pummpälzweg führte uns nun zum "Alten Ringelstein", auf dem vor Jahrhunderten zwei Burgen standen, vorbei am " Brautborn" mit der " Weißen Frau" zur "Neuen Wiese" auf dem Rennsteig. Hier stehen sehr schöne Reliefs aus der deutschen sowohl norwegischen Sagenwelt.
Jetzt hatten wir den beschwerlichsten Teil der Wanderung geschafft und liefen weiter entlang des Pummpälzweges vorbei am Hubertushaus , "Jubelhain" , "Zollstock" mit der Rennsteiggrotte, Moosbach und dem Hirschstein. Am Hirschstein befanden sich noch weitere sehenswerte Skulpturen.
Ab der "Hohen Sonne " verließen wir den Pummpälzweg und wanderten durch die Drachenschlucht zum Eisenacher Bahnhof.
Fazit : Unsere Wanderstrecke war 32 Kilometer lang . Die Beschriftung ist teilweise unzureichend ; der Zustand der Wanderwege ist gut. Die Skulpturen und die Landschaft sind sehenswert. Das erwandern des Pummpälzweges kann empfohlen werde.
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