Mühlhäuser Waldverein unterwegs auf dem Mühlhäuser Landgraben

Sonnenaufgang am Grünen Esel - Landgraben -
Der Mühlhäuser Landgraben wird vielen Mühlhäusern vom Namen her bekannt sein, doch die wenigsten haben dieses historische sehr wertvolle Denkmal erwandert. Darum möchte ich zuerst ein paar interessante Fakten zum Mühlhäuser Landgraben, die bereits durch Herrn Dierk Röbke in seinem " Das kleine Wanderbuch" beschrieben wurden, erwähnen.
Bereits im 14. Jahrhundert wurde mit dem Bau der etwa 26 Kilometer langen Wallanlage des Mühlhäuser Landgrabens begonnen; dieser reichte von der Mühlhäuser Hardt ( bei Sollstedt ) bis zum " Güldenen Holz " im nördlichen Hainich. Diese Wallanlage die als Doppel-und Einfachgraben mit Knick bestand, wurde notwendig, um sich gegen die Raubritterüberfälle aus Hessen, Niedersachsen,
und dem Eichsfeld zu schützen.Als Durchgang existierten die Eigenrieder Warte,
die Dörnaer Warte, die Lengefelder Warte, die Horsmarer Warte, die Eigenröder Warte und die Sollstedter Warte.
Wir begannen, das heißt einige Mitglieder des Mühlhäuser Waldvereins,an der Sollstedter Warte auch als " Grüner Esel " bekannt, unsere Wanderung und konnten, da wir sehr früh unterwegs waren einen wunderschönen Sonnenaufgang bestaunen. Unsere Wanderung verlief auf einem schmalen aber gut ausgebauten
Wanderweg, so dass wir in kurzer Zeit schon einen Blick auf Hüpstedt und kurze Zeit später auch auf Zaunröden ( 435 m )werfen konnten. Nach etwa einer Stunde wurde an der Eigenröder Warte (466 m ) gefrühstückt. Nun wanderten wir auf etwas schwierigeren Wanderwegen in Richtung Beberstedt, vorbei an den sogenannten Franzoseneichen ( liegen etwas abseits vom Landgraben ist aber gut ausgeschildert ) am Gut Breitenbich vorbei zur Horsmarer Warte.
Hier geht es über den Bahnübergang etwa 200 Meter parallel zum Gleis und dann weiter auf dem Landgraben immer schön bergab bis wir die Unstrut in der Nähe des Ortes Zella erreichten. Nun ging es wieder bergauf bis zur Lengefelder Warte, hier überquerten wir die Bundesstraße 247 und wanderten weiter in Richtung Bickenriede, wobei die Straße nach Lengefeld sowie die Luhne überquert werden musste. Der Wanderweg des Landgrabens führte die Wanderer zur Dörnaer Warte und weiter zum Sportplatz von Bickenriede, auf dem wir unsere nächste Pause einlegten. Gestärkt ging es nun durch den Dörnaer Wald am ehemaligen Ziegenturm vorbei und jetzt konnten wir schon einen Blick auf den Ort Struth ( 450 m ) werfen.Unser Wanderziel die Eigenrieder Warte war nicht mehr fern und diese erreichten wir nach dem wir sechs Stunden unterwegs waren und 25 Kilometer zurückgelegt hatten.
Fazit : Der Zustand der Wanderwege war sehr unterschiedlich. Aber im großen und ganzen kann man die Wanderung auf dem geschichtsträchtigem Mühlhäuser Landgraben empfehlen.
Etappenwanderungen sind ebenfalls möglich.
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