Mühlhäuser Waldverein wandert über die Gobert

Klaus König Gobert , Aussichtspunkt Hohestein 569m
Die Gobert ist ein bewaldeter Muschelkalk - Höhenzug deren höchste Erhebung mit 569 m ü.NN der Hohestein ist. Vor sechsundzwanzig Jahren verlief über die Gobert noch die innerdeutsche Grenze, deren Verlauf man speziell an dem noch gut erhaltenen Kolonnenweg erkennen kann. Heute ist die Gobert ein beliebtes Wanderziel und gehört zum Werra - Meißner - Kreis und zum Landkreis Eichsfeld; gleichzeitig zählt es zum Naturpark Eichsfeld - Hainich - Werratal.
Um dieses interessante Wandergebiet besser kennenzulernen, wollten einige Mitglieder des Mühlhäuser Waldvereins von Allendorf über die Gobert nach Volkerode laufen.
Der genaue Ausgangspunkt unserer Wanderung war das Allendorfer Schwimmbad. Auf dem X5 Wanderweg, der uns immer bergauf führte , erreichten wir, das auf einer Höhe von 308 m ü. NN liegende Schloss Rothestein. Die Grundsteinlegung erfolgte am 13.08.1891. Heute befindet sich in dem Schloss ein Cafe.
Durch schöne Wälder, aber immer noch bergauf, führte uns der Weg zum "Aussichtspunkt die Hörne" ( 523 m ü. NN ) und damit hatten wir den schwersten Teil der Wanderung geschafft. Nun ging es weiter auf dem Premiumweg P4 über die " Hörnelücke " bis zum "Aussichtspunkt Hohestein" ( 569 m. ü. NN ) und anschließend nach etwa 150 Metern erreichten wir die " Schöne Aussicht " ( 520 m ü. NN). Hier hatten wir , da das Wetter auch entsprechend war, einen herrlichen Blick u. a. nach Bad Sooden - Allendorf.
Wir blieben auf dem Weg P4 und nach etwa einem Kilometer waren wir auf dem Kolonnenweg. Dieser wurde nach zwei Kilometern verlassen und über die " Höchste Erhebung im Eichsfeld " kamen wir zur " Antennenstation" und weiter, diesmal bergab, an der Lourdes Kapelle nach Volkerode.
Dieser Ort ( 330 m ü.NN) wurde erstmals 1227 erwähnt. Sehenswert ist die Barockkirche von 1780 und die etwa achthundert Jahre alte Gerichtlinde.
Fazit : Eine sehr schöne, aber anspruchsvolle Wanderstrecke, da ein Höhenunterschied von rund 300 Metern überwunden werden musste.
Wanderwege und deren Kennzeichnungen waren in Ordnung; die Streckenlänge betrug einundzwanzig Kilometer.
Auf der Gobert kann sehr gut gewandert werden und ist daher sehr zu empfehlen.
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