Mühlhäuser Waldverein wandert zum Großen Inselsberg

Felsental, in der Nähe von Tabarz
Tabarz/Thüringer Wald: großer Inselsberg | Wie schon des öfteren, so auch am 11.11.2015 unternahmen einige Wanderfreunde des Mühlhäuser Waldvereins eine sogenannte Vorwanderung zum Großen Inselsberg. Unsere Wanderung begann direkt in der Nähe der Touristeninformation, im 394 m ü.NN liegendem Ort Tabarz. Dieser Ort, der von der Laucha , welche im Waldgebiet des Kleinen Inselsbergs entspring, durchflossen
wird, hat heute 3950 Einwohner und wurde erstmals 1397 erwähnt. In der Vergangenheit lebte die damalige Bevölkerung vorwiegend von der Landwirtschaft ( Waldbauern) und vom Kupfer- sowie Silberbergbau. Seit 1875 erschienen die ersten Urlauber wie z. B. Theodor Fontane und Heinrich Hoffmann (Struwwelpeter ).
Unsere Wanderroute ( gelbes Quadrat auf weißem Grund ) führte auf einem gut ausgebauten Wanderweg am Rhododendronpark und der Ski- Schanze vorbei immer schön bergauf bis wir die Rotenbergwiese ( 625 m ), die ein Flächennaturdenkmal darstellt, erreichten. Hier befindet sich eine Schutzhütte von der man eine schöne Sicht hat und daher auch zu einer kurzen Rast einlädt.
Nun verläuft der Wanderweg weiter parallel zur Straße die nach Brotterode führt an dem Rastplatz Herrenmauer vorbei zum Parkplatz am Skilift ( 715 m ) auch hier befindet sich eine Schutzhütte. Ab diesem Parkplatz gibt es, um den Großen Inselsberg zu erreichen, zwei Varianten eine steile und eine etwas längere Strecke. Wir wählten die steile Variante und erreichten kurze Zeit später bei dichtem Nebel den 916 m hohen Großen Inselsberg, so dass nur die sofortige Einkehr in den Gasthof Stöhr sinnvoll war. Diese Entscheidung haben wir auf Grund der guten Gastronomie, ich empfehle Heidelbeeren mit einem Hefekloß,
nicht bereut.
Nachdem wir uns gestärkt hatten, wanderten wir über die berühmten Reitsteine zum Parkplatz Grenzwiese, diesen überquerten wir in Richtung Tabarz ( gelbes Quadrat auf weißem Grund ) und wanderten durch das Felsental mit dem sich anschließendem Lauchagrund mit seinem sehenswerten Porphyrfelsen (Vulkanisches Gestein) und dem Backofenloch, welches etwa 200 m abseits vom Wanderweg liegt. Die Wanderroute führte uns nun vorbei am Schweizer Haus, in dem auch eine Einkehr zu empfehlen ist, nach Tabarz.
Zu erwähnen wäre noch der Struwwelpeterpark, der auf der Grundlage des Kinderbuches - Der Struwwelpeter- von Heinrich Hoffmann erstanden im Jahr 1845, aufgebaut wurde.
Fazit : Eine schöne allerdings auch anspruchsvolle Wanderung, die ein etwas trainierter Wanderer ohne Probleme schafft. Ich kann diese Wanderung auf Grund der wunderschönen Natur und der schönen Aussicht ( ohne Nebel ) nur empfehlen.
Die Wanderlänge zum Inselsberg betrug etwa 6,5 Kilometer ; zurück waren es sieben Kilometer. Der Zustand sowie die Ausschilderung der Wanderwege ist optimal.
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