Umstellung auf SEPA vorbereitet - Einschränkungen in den Jobcentern möglich

Landratsamt Nordhausen: In rund 170 Tagen läuft das Verfahren SEPA an, das in Europa bargeldlose Zahlungen vereinfachen und beschleunigen soll. Statt der althergebrachten Kontonummer und Bankleitzahl braucht man dann beispielsweise auch für Überweisungen innerhalb Deutschlands seine IBAN und den BIC. Damit zum Starttermin im Februar 2014 alles reibungslos klappt, laufen jetzt schon umfangreiche Vorbereitungen – auch im Jobcenter des Landkreises Nordhausen. So muss zum Beispiel das zentrale Computer-Verfahren der Bundesagentur für Arbeit technisch angepasst werden, was sehr komplex und zeitaufwändig ist. Ziel der Bundesarbeitsagentur ist es, solche Umstellungen möglichst an Wochenenden vorzunehmen, um die Abläufe in den Arbeitsagenturen und Jobcentern vor Ort möglichst nicht zu beeinträchtigen. Das Computer-Programm, mit dem das Arbeitslosengeld II berechnet und beschieden wird, wird am letzten Wochenende im August umgestellt. Da die notwendigen technischen Änderungen jedoch sehr umfangreich sind und dafür entsprechend Zeit benötigt wird, beginnen die Umstellungsarbeiten bereits in der Nacht auf den Freitag, dem 30. August. Daher wird das IT-Verfahren an diesem Freitag bundesweit in den Jobcentern nicht zur Verfügung stehen. Davon ist auch Nordhausen betroffen. Die Mitarbeiter des Jobcenters Nordhausen können daher leistungsrechtliche Anliegen an diesem Tag leider nur eingeschränkt bearbeiten. Die Monatszahlung für September 2013 an die bundesweit rund drei Millionen Bedarfsgemeinschaften wird zu diesem Zeitpunkt bereits veranlasst sein. Die Auszahlung der Leistungen wird also pünktlich erfolgen.
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