Zunahme des LKW-Verkehrs auf der B 243 im Landkreis Nordhausen erwartet: Lärmpegel in Mackenrode messen

Um die Verkehrsbelastung der Anrainergemeinden der B 243 zu erfassen, setzt sich Landrätin Birgit Keller jetzt erneut beim Straßenbauamt Nordthüringen für eine Lärmpegelberechnung in Mackenrode ein. Auf Grundlage dieser aktuellen Daten beispielsweise zum LKW-Verkehr sollen die weiteren Schritte beraten werden, um die Anwohner zu entlasten. Mit der erwarteten Freigabe der neuen B 243 zwischen Bad Sachsa und Bad Lauterberg im Sommer wird eine weitere Zunahme des LKW-Verkehrs auf der B 243 im Landkreis Nordhausen erwartet. Auch durch das LKW-Verbot in Tettenborn und Klettenberg hat der Lastkraftverkehr zugenommen. „Ich habe mich dazu bereits mit dem Landesverwaltungsamt verständigt, die diesem Vorschlag positiv gegenüberstehen. In die neue Lärmschutzberechnung können nicht nur Daten zum Verkehrsaufkommen, sondern auch zu weiteren Faktoren wie dem Straßenzustand einfließen“, so Birgit Keller. „Möglich wäre auch eine Art Prognoseberechnung für das zu erwartende Verkehrsaufkommen nach bei Öffnung der B 243 für Mackenrode, Günzerode und Holbach."

Der Weiterbau der B 243 in Niedersachsen in Richtung Thüringen ist nach wie vor unklar, da die Finanzierung auf Bundesebene aussteht. Gleiches gilt für den noch fehlenden Thüringer Abschnitt, zumal hier die Planungen noch nicht vollständig beendet sind. „Das Thema B 243 beschäftigt uns seit vielen Jahren und ich stehe dazu auch in engem Kontakt mit meinem Amtskollegen Gero Geißlreiter, dem Ersten Kreisrat im Landkreis Osterode“, sagt Birgit Keller. „Unser Ziel ist es, mit den zuständigen oberen Behörden eine deutliche Entlastung der Einwohner von Mackenrode, Günzerode und Holbach zu erreichen und nicht darauf zu warten, dass in Niedersachsen die B243 geöffnet wird und die Anwohner in unserem Kreisgebiet noch stärkeren Belastungen ausgesetzt werden." Denkbar sind ein LKW-Nachtfahrverbot oder zumindest die Einrichtung einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h. Einen ersten Antrag für ein LKW-Nachtfahrverbot in den drei Gemeinden hatte das Landesverwaltungsamt abgelehnt, da nicht nachgewiesen worden sei, dass die Grenze des zumutbaren Verkehrslärms überschritten werde.
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