3 Pfennige Wegegeld - Neue "Nordhäuser Nachrichten" erklären, wofür

Titelbild der neuesten Ausgabe der "Nordhäuser Nachrichten". (Foto: Verlag Neukirchner)
Stadtverwaltung Nordhausen (Presse/Ilona Bergmann):

Das 2. Heft der "Nordhäuser Nachrichten" ist jetzt erschienen und kann ab dem 1. Juni in der Nordhäuser Stadtinformation sowie im Buchhaus Rose erworben werden.

„Die neue Ausgabe enthält sechs Beiträge zu aktuellen und historischen Ereignissen unserer Region“, sagte jetzt Stadtarchivleiter Hans-Jürgen Grönke, die er im Nachfolgenden erläutert:
„Das Titelbild zeigt das gegenwärtige "Zollhaus", in dem 2003 ein Café-Imbiss eingerichtet wurde. Horst Beier beschreibt die Geschichte dieses traditionsreichen Hauses in der Parkallee. Hier an der ehemaligen Landesgrenze zwischen dem Königreich Preußen und Hannover wurde in den Jahren 1843-1845 eine so genannte Chaussee-Hebestelle (Zollhaus) errichtet, an der je Fuhrwerk und Zugtier drei Pfennige Wegegeld gezahlt werden mussten. Neben der Geschichte des Hauses geht der Autor auch auf die zahlreichen Bewohner dieses Hauses ein.

Michael Kruppe behandelt in seinem Beitrag die Zeit des Schmalkaldischen Bundes in Verbindung mit den Nordhäuser Artikeln aus dem Jahre 1531.

2013 begeht Steigerthal sein 725-jähriges Bestehen. Im Vorfeld dieses Ereignisses beschreibt Frau Dorothea Heckel einige Besonderheiten des 365-Seelen-Dorfes. Im vorliegenden Heft geht es vor allem um die Geschichte der St. Katharina Kirche im Ort.

An die Tischlerei Lüders - einem Nordhäuser Handwerksbetrieb mit langer Tradition - erinnert Rainer Hellberg. Ein weiterer Beitrag behandelt den Luftschutzstollen am Johannishof/Neuer Weg. Dieser Stollen, in dem viele Nordhäuser bei der Bombardierung der Stadt 1945 Zuflucht fanden, wurde am 11. Oktober 1943 begonnen. Herr Ulrich Mallis beschreibt ausführlich die vorgenommenen Arbeiten, bzw. nennt die Arbeiter, die am Bau beteiligt waren.

Im letzten Beitrag schreibt Frau Heidelore Kneffel über die Porträt- und Historienmalerin Caroline Bardua aus Ballenstedt am Harz und untersucht Verbindungen dieser Malerin zu Nordhausen. Grund dieser Abhandlung ist die für den 15. Juli 2011 vorgesehene Ausstellung im Kunsthaus Meyenburg ‚Künstlerinnen und Künstler um Caspar David Friedrich’.“
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