50. Jubiläum des Südharzer Jodelwettstreites im Gehege Nordhausen

Fernsehaufnahmen von Sophie Krause beim Einsingen mit Wolfgang Schramm, dem musikalischen Leiter der Folkloregruppe Sülzhayn
Nordhausen: Gehegeplatz | An diesem Sonntag, am 5. Juni, waren zwei Ereignisse einmalig in der Geschichte des Südharzer Jodlerwettstreites. Zwei Herren der Meisterklasse konnten die sechs Jurymitglieder nicht zu einer eindeutigen Entscheidung bewegen, nur einen Besten zu ermittel. Andreas Knopf aus Altenbrak und Jörg Strobel aus Heringen bekamen dreimal von der gesamten Jury je 30 Punkte für ihre Beiträge. Das zweimalige Stechen wurde stets mit der Höchstpunktzahl bewertet. Deshalb wurde entschieden, dass in diesem Jahr zwei "Südharzer Jodlermeister" das oberste Treppchen besteigen konnten. Das Publikum bedachte diese Entscheidung mit kräftigem Applaus. Auf den dritten Platz kam Normen Reichhardt aus Uthleben.
Schon früh um 9 Uhr begannen die Ausscheide der Kinder und Jugendlichen und der Vorentscheide. In der Mittagspause trat Gruppe "A4U ABBA-REVIVAL" aus Leipzig mit einer einstündigen Show auf.
Der Nachmittag wurde mit den Wettbewerben der Erwachsenen fortgesetzt.
In der Meisterklasse der Damen wurde Marina Hein vom Harzklubzweigverein Ildehausen mit 30 Punkten "Südharzer Jodlermeisterin". Mit nur einen Zehntelpunkt weniger (29,9 Punkte) folgte ihr die 20-jährige Sophie Krause von der
Folkloregruppe aus Sülzhayn. Das war die zweite Einmaligkeit in den 50 Jahren. In diesem Alter hatte noch nie eine Dame der Meisterklasse solch eine hohe Punktzahl erreicht. Den dritten Platz erjodelte sich Dany Ballhause von der Trachtengruppe aus Altenbrak. Bei den Erwachsenengruppen wurde am Ende die Folkloregruppe Sülzhayn mit 29,5 Punkten Sieger vor der Folkloregruppe Hesserode.
Der Landrat des Landkreises Harz und Vorsitzender des Harzklubs, Dr. Michael Ermrich, dankte in seinem Grußwort allen Teilnehmern des 50. Südharzer Jodlerwettstreites und den Organisatoren. Alle Ausgezeichneten beglückwünschte er.
Leider ist auch festzustellen, dass zu diesem Jubiläum nur knapp 200 Eintritskarten verkauft wurden und dass keine Vertreter der Stadt Nordhausen oder des Landkreises zu sehen waren.
Der MDR filmte das Jubuläum und brachte einen Kurzbericht im "Thüringen-Journal" um 19 Uhr. Ein weiterer Beitrag erschien am 9. Juni um 22.05 in "artour"
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