51. Südharzer Jodlerwettstreit am Sonntag, 3. Juni

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Nordhausen: Festplatz | 51. Südharzer Jodlerwettstreit - nach 50 Jahren in einem anderen Ort

Von Rolf Wille

Leimbach. Als am Ende des 50-jährigen Jubiläums des Südharzer Jodlerwettstreites in Hesserode, welches als Höhepunkt im Gehege Nordhausen begangen wurde, mitgeteilt wurde, dass aus technischen und finanziellen Gründen die Folkloregruppe Hesserode die traditionelle Veranstaltung nicht mehr durchführen kann, waren alle Freunde des Harzer Jodlers aus den drei Bundesländern entsetzt.

Nach vielen Überlegungen, Verhandlungen und Zusprüchen übernahm Wolfgang Reichardt, Leiter der Brauchtumsgruppe aus Uthleben, mit Hannelore Ballhause, langjährige organisatorische Leiterin der Folkloregruppe Hesserode, die Organisation dieses großen kulturellen Festes im Südharz. Begeisterte Verbündete wurden im Ortsteil Leimbach von Nordhausen gefunden.

Der Ortsteilbürgermeister Manfred König war sofort von der Aufgabe erfreut, den 51. Südharzer Jodlerwettstreit mit seinen aktiven Helfern in den Ort zu holen und die Vorbereitungen und Durchführung aktiv zu unterstützen.
"Leimbach hat dank des großen ehrenamtlichen Engagements seiner Bürger einen intakten und regelmäßig genutzten Festplatz, der beste Voraussetzungen auch bei schlechtem Wetter bietet", erklärte Manfred König. "Wir sind stolz, dass wir Gastgeber dieses traditionsreichen Wettbewerbs sein können. Ich hoffe, dass es den Künstlern aus dem gesamten Harz und dem Publikum bei uns gefällt".

So wird am kommenden Sonntag, den 3. Juni unter der Schirmherrschaft des Ministers für Landwirtschaft, Forsten und Umwelt Jürgen Reinholz und vieler anderer Vertreter von Parteien und Vereinen um 9.30 Uhr der Wettbewerb mit den Kinder- und Jugendklassen beginnen.

Der Minister überreichte im Vorfeld eine Spende von 1000 Euro aus Lottomitteln an den Organisator Wolfgang Reichardt. Zugegen war der Ortsteilbügermeister Manfred König, das Mitglied des Landtages Egon Primas und der neugewählte Oberbürgermeister von Nordhausen Dr. Klaus Zeh. Auch die Ministerpräsidentin von Thüringen, Christine Lieberknecht, und die neue Landrätin von Nordhausen Birgit Keller (400 Euro Spende) ließen es sich nicht nehmen, dem Organisationsteam einen Besuch in Leimbach abzustatten und alles Gute für das Fest zu wünschen.

Viele weitere Spenden kamen von Einzelpersonen, Firmen, Parteien, ohne die das Fest nicht möglich wäre. In der Mittagspause, zirka 12.30 Uhr und in den Zwischenpausen treten viele Gruppen des Ortes und des Harzklubs
auf, so z. B. der Gemeindechor und der Karnevalsverein aus Leimbach, die Peitschenknaller des Harzklubs, die Folkloregruppe "Südharz-Musikanten" aus Hettstedt, eine Zittergruppe des Harzklubs und ein Glockenspiel des Harzklubzweigvereins Ildehausen.

Nach der Mittagspause, zirka 13.30 Uhr, treten die Erwachsenengruppen, Duette, Terzette, Quartette und Quintette in den musikalischen Wettstreit. Höhepunkte werden die Ausscheide der Meisterklassen der Damen und Herren sein, deren erste Preise gleichzeitig die neue "Südharzer Jodlermeisterin" und den "Südharzer Jodlermeister" ergeben und die anschließende Siegerehrung mit Überraschungen.
Über 100 Teilnehmer aus 15 Brauchtums- und Folkloregruppen aus allen drei Bundesländern, aus jedem fünf, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen haben ihr Kommen angemeldet. Ihre Leistungen werden von sieben Juroren gewertet.

Die Versorgung übernimmt das Team der Gaststätte "Alter Konsum". Für die Anreisenden ist in Leimbach alles gut ausgeschildert, geparkt wird auf dem Sportplatz, Behinderte und schwere Instrumente können zuerst auf den Festplatz gefahren werden. Kinder bis 14 Jahre bezahlen erstmalig keinen Eintritt und Erwachsene nur 3 Euro.

Fotos(Archiv): Rolf Wille

Texte zu den Bildern:
111: Die 15-jährige Sarah Striegnitz(links) und die 21-jährige Sophie Krause von der Folkloregruppe aus Sülzhayn
werden in der Jugendklasse und Meisterklasse der Frauen um die Pokale kämpfen
155: In der Meisterklasse der Damen wurde Marina Hein aus Ildehausen (Mitte) "Südharzer Jodlermeisterin",
Sophie Krause aus Sülzhayn (links) und Dany Ballhause aus Altenbrak folgten auf Plätze zwei und drei
106: Renate Guder aus Sülzhayn nimmt bereit zum 35. Mal an dem Südharzer Jodlerwettstreit teil. Hier beim Einsingen mit dem musikalischen Leiter der Folkloregruppe Sülzhayn, Wolfgang Schramm
158: Trotz mehrmaligem Stechen wurden zwei Südharzer Jodlermeister gekürt: Andres Knopf aus Altenbrak
(links)und Jörg Strobel aus Heringen, Dritter wurde Normen Reichardt aus Uthleben.
Alle haben sich auch für den 51. Südharzer Jodlerwettstreit angemeldet!
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