Außergewöhnliches Jazz-Doppelkonzert

Wann? 17.11.2012 20:00 Uhr

Wo? Cyriaci Kapelle, Freiherr-vom-Stein-Straße 1, 99734 Nordhausen DE
Nordhausen: Cyriaci Kapelle | Vor dem großen Abschluss, dem JazzRabazz im Theater mit Dee Dee Bridgewater (USA), kommt es noch zu einem international besetzten Doppelkonzert in der Cyriaci-Kapelle Nordhausen. Am Samstag, den 17.11.2012 um 20.00 Uhr treten der Gitarrist Nils Weinhold mit seinem New Yorker Quartett und die Schweizer Formation Orioxy auf.
Nils Weinhold besuchte nach dem Studium in Amsterdam die Manhattan School of Music und erwarb sich dort seinen Master. Seit vier Jahren lebt er nun in New York und hat sich dort schon einem Namen „erspielt“. Zu den Musikern, mit denen er bereits Konzerte spielte, zählen Jazzgrößen wie Joe Lovano, John Riley, Joey Calderazzo, Seamus Blake, Dave Liebman, Jane Monheit, Gerald Clayton, Peter Bernstein, Jaleel Shaw, Fabian Almazan, Luques Curtis, Linda Oh, Justin Brown, John Escreet, Jim McNeely u.v.m.. Das renommierte US Jazzmagazin Jazz Times nennt ihn ein „technisches Monster“ welches mit seinen Kompositionen sowie mit seinen weichen, warmen Spiel und Ton beeindruckt. Für das Konzert in Nordhausen konnte er den absoluten Ausnahmebassisten Raviv Markovitz gewinnen. Man darf gespannt sein.

Das Universum von Orioxy entführt uns in eine Welt der Kontraste, in der jede Komposition eine eigene Geschichte erzählt. Zwischen Pop, Jazz, zeitgenössischen Musikexperimenten und elektro-akkustischen Klängen, mit Eindrücken aus Filmen, Gedichten und aktueller Politik gestaltet Orioxy eine Welt, die uns träumen lässt, unsere Gefühle aber auch zum Knirschen
bringen kann. Sanftheit und Intimität mischen sich mit wilden, archaischen Energien um ein Ganzes zu schaffen, in dem sich die Extreme begegnen.
Das Projekt wurde geboren als sich Yael Miller und Julie Campiche zum ersten Mal begegneten.
Yael ist eine Sängerin und Komponistin, die ihre Inspirationen aus ihren verschiedenen Herkünften und zahlreichen Reisen bezieht. Julie ist eine Harfistin, der es gelungen ist, ihr Instrument in ein neues Universum zu integrieren, in den Jazz.
Orioxy bedeutet auch eine Begegnung mit Roland Merlinc, einem organischen Schlagzeuger mit melodischem Spiel, und Manu Hagmann, Kontrabassist mit warmem Ton und ansteckendem Groove. Mit viel Persönlichkeit gestalten diese beiden Komplizen den Puls von Orioxy und einen Fächer von Klangfarben, der auf dem reichen Nährboden unterschiedlichster musikalischer Erfahrungen gewachsen und doch mit der Tradition des Jazz verbunden ist.
Erhalten wir in der ersten Minute noch den Eindruck, die Musik würde uns in die Welt des Pop-Rock entführen, so erwarten uns schon bald die ersten Überraschungen, die uns den Atem anhalten lassen: Von der Musikdose zum äthiopischen Dub, am Wegrand einige keltische Konsonanten, tauchen wir ein in ein Abenteuer wo sich Sanftheit mischt mit Verrücktheit.
Orioxy packt unsere Aufmerksamkeit, indem eine imaginäre Welt geweckt wird, die unter unserem Bett versteckt dahin döst. Orientaljazz mit Harfe – außergewöhnlich gut!

Eingelassen wird ab 19.00 Uhr. Die Versorgung ist abgesichert (inklusive Fettbrot mit Gürkchen) und der Jazzclub Nordhausen freut sich gemeinsam mit seinem Publikum auf ein tolles Konzert.

Kartenvorbestellung zu allen Konzerten des Nordhäuser Jazzfestes sind unter (0 36 31) 97 31 72 oder zappa1959@aol.com möglich. Ein VVK ist im Ticketcenter Thüringen (0 36 31) 47 73 76 eingerichtet. www.jazzclub-nordhausen.de
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